Gefährliche Silikon-Implantate auch in Deutschland

Bonn - Nach dem Silikon-Skandal in Frankreich sind nun auch in Deutschland Fälle von gerissenen Brustimplantaten des Herstellers bekannt geworden.

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In Deutschland sind 19 Fälle von Rissen in Brustimplantaten eines französischen Herstellers bekannt. Das bestätigte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Mittwoch in Bonn mit Verweis auf eine frühere Erhebung. „Diese Fälle haben aber nichts mit der jetzigen Diskussion um ein mögliches Krebsrisiko zu tun“, betonte Instituts-Sprecher Maik Pommer am Mittwoch.

„In Deutschland sind uns keine Verdachtsfälle von Krebserkrankungen im Zusammenhang mit diesen Implantaten gemeldet worden.“ Wie viele Frauen in Deutschland Implantate des 2010 geschlossenen französischen Unternehmens Poly Implant Prothèses (PIP) erhalten haben, sei dem Institut nicht bekannt.

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In Frankreich haben etwa 30 000 Frauen ein solches Implantat. Das Gesundheitsministerium in Paris denkt nach Medien-Angaben vom Dienstag über eine Empfehlung nach, dass diese Frauen ihren Arzt konsultieren und die Brustimplantate möglicherweise entfernen lassen sollen. Auch das französische Ministerium betonte, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den minderwertigen Implantaten und den Krebserkrankungen noch nicht hergestellt sei.

dpa

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