Thelazia gulosa

Frau hat gefährlichen Wurm im Auge - Ärzte sind fassungslos

Abby Beckley kann es nicht fassen: Am Ende mussten ihr 20 Parasitenwürmer hinter dem Augenlid entfernt werden. Ihr Fall ist bis heute einzigartig.

Es geschah im Sommer 2016, als Abby Beckley plötzlich Augenschmerzen hatte. Die junge Frau hatte für einen Ferienjob auf einem Fischkutter in Alaska angeheuert und empfand nach nur zwei Wochen ein seltsames Gefühl in ihrem linken Auge. Zudem litt sie unter heftigen Migräneattacken.

Als die damals 26-Jährige schließlich wieder an Land war, begutachtete sie ihr Auge genauer – es war rot und entzündet. Bei näherer Betrachtung dachte die junge Frau aus dem US-Bundesstaat Oregon, dass es sich nur um eine Wimper handle, die für die Entzündung verantwortlich war.

Frau glaubt, sie hat Wimper im Auge - es handelt sich aber um seltenen Parasiten

Als Beckley versuchte, diese herauszupullen, folgte der Schock: Sie hatte stattdessen einen kleinen Wurm auf ihrem Finger. Völlig verwirrt ging die US-Amerikanerin sofort zum Arzt, welcher vier weitere Würmer entfernte. Da er allerdings ebenfalls ratlos war, überwies er sie zu einem Augenspezialisten nach Portland, welcher Gewebeproben an das "US Centers for Disease Control and Prevention" schickte.

Auch interessant: Eine Britin hatte plötzlich eine rätselhafte Augeninfektion - aus einem sehr pikantem Grund.

Dort stellte sich schließlich heraus, dass sich Beckley eine Augeni nfektion mit dem Wurm namens Thelazia gulosa zugezogen hatte. Das Pikante daran: Dieser Parasit kommt normalerweise nur bei Rindern vor und wird durch Fliegen, die sich von der Tränenflüssigkeit im Auge ernähren, übertragen. Damit ist die heute 28-Jährige der erste Mensch überhaupt weltweit, der sich mit dieser kleinen Wurmspezies angesteckt hat, wie jetzt die CNN berichtet.

Deshalb musste auch alles schnell gehen: Innerhalb von 20 Tagen zogen die Ärzte in Portland weitere 14 Würmer aus Beckleys Auge. Insgesamt befanden sich somit unglaubliche 20 Parasiten darin. Die junge Frau hatte aber Glück im Unglück: Schließlich gehen die Experten davon aus, dass, wenn die Würmer noch länger im Auge geblieben wären, Beckley wohl Hornhautnarben davon getragen hätte oder am Ende sogar erblindet worden wäre. Auch dieser Junge hatte einen gefährlichen Wurm im Auge - es endete tragisch.

Video: Parasiten: der Feind in meinem Körper

Lesen Sie auch: Diese Frau hatte ebenfalls eine seltsame Augeninfektion - doch die Ursache ist erstaunlich.

jp

Hat sich Ihr Haar so verändert? Dann schnell ab zum Arzt!

Stumpfes, glanzloses Haar deutet oftmals auf zu viel Stress, Überlastung oder aber auch Vitaminmangel hin. Manchmal kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente daran schuld sein. Allerdings ist ein ist ein trockener, matter Schopf auch ein Warnzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Tipp: Am besten konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Eine Blutbild wird Aufschluss darüber geben, was Ihnen fehlt.
Stumpfes, glanzloses Haar deutet oftmals auf zu viel Stress, Überlastung oder aber auch Vitaminmangel hin. Manchmal kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente daran schuld sein. Allerdings ist ein trockener, matter Schopf auch ein Warnzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Tipp: Am besten konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Eine Blutbild wird Aufschluss darüber geben, was Ihnen fehlt. © flickr
Wer in jungen Jahren schon ergraut, der ist entweder genetisch vorbelastet oder aber es fehlen ihm wichtige Nährstoffe. Außerdem können graue Haare in einem zu frühen Stadium auch auf eine Schilddrüsenüberfunktion, genannt Morbus Basedow, hinweisen. Auch wenn die Schilddrüsenfunktion mithilfe von Hormontabletten wieder hergestellt wird, bildet sich die Ursprungsfarbe der Haare nicht zurück.
Wer in jungen Jahren schon ergraut, der ist entweder genetisch vorbelastet oder aber es fehlen ihm wichtige Nährstoffe. Außerdem können graue Haare in einem zu frühen Stadium auch auf eine Schilddrüsenüberfunktion, genannt Morbus Basedow, hinweisen. Auch wenn die Schilddrüsenfunktion mithilfe von Hormontabletten wieder hergestellt wird, bildet sich die Ursprungsfarbe der Haare nicht zurück. © flickr
Haarspliss ist nicht nur unschön, sondern kann ein ernsthaftes, gesundheitliches Problem darstellen. So sorgt unter anderem ein Biotinmangel dafür, dass die Haare an den Spitzen oder gar direkt an der Kopfhaut abbrechen. Aber auch eine Mangelernährung bzw. eine dauerhafte, zu geringe Kalorienzufuhr kann dahinter stecken. Doch auch ganz banale Gewohnheiten wie zu heißes Föhnen, zu häufiges Haarefärben oder zu straff gebundene Zöpfe sind bedenkliche Gründe, die Spliss fördern.
Haarspliss ist nicht nur unschön, sondern kann ein ernsthaftes, gesundheitliches Problem darstellen. So sorgt unter anderem ein Biotinmangel dafür, dass die Haare an den Spitzen oder gar direkt an der Kopfhaut abbrechen. Aber auch eine Mangelernährung bzw. eine dauerhafte, zu geringe Kalorienzufuhr kann dahinter stecken. Doch auch ganz banale Gewohnheiten wie zu heißes Föhnen, zu häufiges Haarefärben oder zu straff gebundene Zöpfe sind bedenkliche Gründe, die Spliss fördern. © flickr
Schuppen sind meist familiär bedingt und können bei bestimmten Auslösern wie Stress, Überlastung, aber auch Wetterverhältnisse ausbrechen. Fettige, gelbliche Schuppen sind Begleiterscheinungen von Pilzerkrankungen der Kopfhaut - während trockene, weiße Schuppen auf Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte hindeuten.
Schuppen sind meist familiär bedingt und können bei bestimmten Auslösern wie Stress, Überlastung, aber auch Wetterverhältnisse ausbrechen. Fettige, gelbliche Schuppen sind Begleiterscheinungen von Pilzerkrankungen der Kopfhaut - während trockene, weiße Schuppen auf Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte hindeuten. © flickr
Haarausfall betrifft häufiger Männer als Frauen und ist oftmals genetisch bedingt. Falls allerdings Frauen davon betroffen sind, kann eine hormonelle Störung zugrunde liegen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren. Das bedeutet konkret: Das Testosteron im Körper ist zu hoch. Weitere Ursache können Eisenmangel, Fehlfunktion der Schilddrüse, Medikamente wie Statine oder Psychopharmaka sowie starker Stress sein.
Haarausfall betrifft häufiger Männer als Frauen und ist oftmals genetisch bedingt. Falls allerdings Frauen davon betroffen sind, kann eine hormonelle Störung zugrunde liegen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren. Das bedeutet konkret: Das Testosteron im Körper ist zu hoch. Weitere Ursache können Eisenmangel, Fehlfunktion der Schilddrüse, Medikamente wie Statine oder Psychopharmaka sowie starker Stress sein. © pixabay

Rubriklistenbild: © Facebook/Abbey Beckley (Screenshot)

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