Nach Leichen-Kontakt

Frankfurter Uniklinik informiert über Lassa-Fall

Schutzhandschuhe hängen in der Sicherheitsdusche der Dekontaminationsschleuse der Sonderisolierstation. Foto: Federico Gambarini/Archiv
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Schutzhandschuhe hängen in der Sicherheitsdusche der Dekontaminationsschleuse der Sonderisolierstation.

Die Frankfurter Uniklinik informiert über einen Lassa-Patienten, der in ihrer Sonderisolierstation aufgenommen wurde.

Frankfurt/Main - Nach Angaben der Kreisverwaltung Alzey-Worms handelt es sich um einen Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens aus Rheinland-Pfalz. Er hatte Kontakt mit der Leiche eines Ende Februar in der Kölner Uniklinik gestorbenen Lassa-Patienten.

Bei einer Blutprobe sei bei dem Mann aus Alzey das Lassa-Virus nachgewiesen worden. Er sei mit einem Spezialfahrzeug nach Frankfurt gebracht worden. Seine Familienangehörigen wiesen zwar keinerlei Krankheitssymptome auf, sie seien aber vorsorglich ebenfalls stationär aufgenommen worden.

Lassa zählt wie Ebola und Dengue-Fieber zu den hämorrhagischen Fiebern. Die Erreger können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auslösen, später sind Hautblutungen, Durchfall und Erbrechen möglich.

dpa

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