Fisch vor dem Tieffrieren eine Glasur verpassen

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Soll ein ganzer Fisch zuhause länger halten, verpasst man ihm vor dem Einfrieren am besten eine Glasur. Foto: Jens Büttner

Bonn (dpa/tmn) - Wer einen ganzen Fisch gekauft hat, diesen aber nicht direkt verarbeiten will, sollte eine Glasur aus einer feinen Eisschicht anwenden. Diese macht einen tiefgefrorenen ganzen Fisch länger haltbar.

Eine Glasur für das Gefrierfach ist schnell gemacht. Verbraucher legen den frischen Fisch dafür auf ein Blech mit Klarsichtfolie. Sie verhindert, dass er festfriert. Dann frieren sie ihn einige Stunden ein, erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid. Ist der Fisch steif gefroren, taucht man ihn kurz in kaltes Wasser. Dadurch bildet sich eine dünne Eisschicht - eine Glasur. Sie schützt den Fisch vor dem Austrocknen und vor Frostbrand. Anschließend wickeln Verbraucher ihn in Alufolie ein. In einem Beutel kommt der Fisch dann zurück ins Gefrierfach.

Wie lange der Fisch dann haltbar ist, kommt auf den Fettgehalt an: Denn der Fettanteil reagiere auch im tiefgekühlten Zustand mit Sauerstoff, so der aid. Mit der Zeit kann er deshalb ranzig werden. Je magerer der Fisch also ist, desto länger hält er sich. Scholle und Zander bleiben etwa bis zu acht Monate gut, Aal und Lachs nur ein bis drei Monate.

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