FAQ Parkinson-Studie

Dr. Brit Mollenhauer sucht Teilnehmer für eine Parkinson-Studie. Am Lesertelefon beantwortete sie viele Fragen zum Ablauf und hintergrund der Studie. Eine Auswahl:

Welchen Zweck verfolgt Ihre DeNoPa-Studie?

Dr. Brit Mollenhauer: "Wir vom DeNoPa-Studienteam der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel wollen die Frühdiagnose des Morbus Parkinson verbessern und mit den zweijährlichen Folgeuntersuchungen den Verlauf genauer unter die Lupe nehmen. Um abzuschätzen, inwiefern die beobachteten Veränderungen auf den Parkinson zurückzuführen sind, haben wir vor, neben den Patienten mit einem frühen Parkinson-Syndrom ebenso eine gesunde Kontrollgruppe (also Menschen ohne Parkinsonerkrankung) in die Studie einzuschließen und ebenfalls alle zwei Jahre nachzuuntersuchen."

Welche Untersuchungen werden konkret durchgeführt?

Dr. Brit Mollenhauer: " Es werden zunächst eine Nüchternblutabnahme und ein EKG durchgeführt, dann folgen eine internistische und eine neurologische Untersuchung; sodann gibt es eine Kernspintomographie und eine Ultraschalluntersuchung des Kopfes, ferner wird eine Hirnstromkurve angefertigt. Außerdem erfolgen mehrere Interviews und eine Testung auf Konzentrationsfähigkeit. Zwei Nächte übernachten Sie in unserem Schlaflabor. Alle diese Untersuchungen sind für gesunde Kontrollpersonen schmerz- und gefahrlos. Das einzige, was Sie mitbringen sollten, ist ein wenig Geduld. Ihr Engagement dient der Forschung – zu Gunsten einer verbesserten künftigen Behandlungsmöglichkeit der Parkinsonerkrankung."

Wie lange dauern die Untersuchungen?

Dr. Brit Mollenhauer: "Die Untersuchungen laufen nach einem festen Schema ab und dauern – natürlich mit Pausen - zwei volle Tage. Dabei übernachten sie zwei Mal im Schlaflabor der Kasseler Paracelsus-Elena-Klinik. Konkret: Sie werden morgens zwischen 8 und 9 Uhr am ersten Tag aufgenommen und bleiben dann bis zum Morgen des übernächsten Tages."

Gibt es eine Aufwandentschädigung?

Dr. Brit Mollenhauer: " Die Kontrollpersonen erhalten eine Massage und ein „Wellness-Paket“ als Dankeschön. Außerdem bekommen Sie nach allen Untersuchungen eine Rückmeldung und von jeder einzelnen Untersuchungen einen Bericht. Während des Aufenthaltes werden Sie bei uns frei verpflegt. Eine finanzielle Aufwandsentschädigung ist nicht vorgesehen."

Bin ich als gesunde Kontrollperson geeignet, auch wenn ein Elternteil von mir oder ein anderes Mitglied der engeren Familie einen Morbus Parkinson hat?

Dr. Brit Mollenhauer: "Ja, auch dann kommen Sie für uns als Kontrollperson in Frage. Wir haben vor, eine kleinere Gruppe mit Personen mit einer so genannten „positiven Famlienanamnese“ als separate Kontrollgruppe ebenfalls in die Studie einzuschließen."

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