Erste Hilfe: Herzdruckmassage reicht

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Nach Alarmieren des Rettungsdienstes sollten Laien eine kräftige schnelle Herzdruckmassage vornehmen und auf die Mund-zu-Mund-Beatmung im allgemeinen verzichten.

Neue Regeln vereinfachen die Wiederbelebung bei plötzlichem Herztod. Nach Alarmieren des Rettungsdienstes sollten Laien eine kräftige schnelle Herzdruckmassage vornehmen und auf die Mund-zu-Mund-Beatmung im allgemeinen verzichten.

Dies kann Experten zufolge jährlich bundesweit Hunderte Leben retten. Täglich werden in Deutschland rund 400 Menschen außerhalb von Kliniken wiederbelebt.

Beginnen Laien mit der Wiederbelebung vor Eintreffen des Rettungsdienstes, steigern sie die Überlebenschance um mehr als das Doppelte. “Sofort beginnen und schnell und tief drücken!“, rät Burkhard Dirks, Vorsitzender des Deutschen Rats für Wiederbelebung.

“Wenn der Patient nicht antwortet oder reagiert, dann drücken Sie mitten auf die Brust mindestens fünf Zentimeter tief, mindestens 100 Mal pro Minute.“ Neben der Herzdruckmassage empfehlen die Leitlinien den Einsatz von Defibrillatoren, die immer häufiger an öffentlichen Orten wie etwa Flughäfen zu finden sind.

Frühe Defibrillation könne, kombiniert mit Herzdruckmassage, vielen Patienten mit Kreislaufstillstand das Leben retten.

dpa

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