Erhöht Akne das Selbstmord-Risiko?

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Unreine Haut: Akne ist in den westlichen Industrienationen die häufigste Hauterkrankung überhaupt.

Kleiner Pickel, großes Leid: Wer wegen schwerer Akne in ärztlicher Behandlung ist, hat möglicherweise ein höheres Selbstmordrisiko.

Das ist das Ergebnis einer Studie schwedischer Wissenschaftler, die am Freitag im Fachmagazin “BMJ“ veröffentlicht wurde. In die Untersuchung flossen die Fälle von knapp 6.000 Patienten ein, denen in den achtziger Jahren der Wirkstoff Isotretinoin verschrieben worden war.

Es sei nicht klar, ob die Akne-Erkrankung selbst oder die Einnahme der Medikamente für die statistische Häufung der Selbstmordversuche verantwortlich sei, erklärten die Wissenschaftler.

Aus Krankenhausunterlagen und Sterberegistern ermittelten Anders Sundström und seine Kollegen, dass 128 der von ihnen untersuchten Fälle nach einem Selbstmordversuch im Krankenhaus behandelt wurden. Demnach stieg die Zahl der versuchten Selbsttötungen ein bis drei Jahre nach Beginn der medikamentösen Akne-Behandlung an. Das höchste Risiko verzeichneten die Wissenschaftler im ersten halben Jahr nach dem Ende der Therapie, die üblicherweise mehrere Monate dauerte.

dapd

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