Entwarnung

Doch kein Ebola-Fall in Ghana: Tests negativ

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Hohes Fieber, innere Blutungen: Gegen das Virus Ebola gibt es keine Impfung und kein Heilmittel.

Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat offenbar doch nicht Ghana erreicht. Vier Bluttests eines US-Bürgers mit Symptomen der Erkrankung seien, laut Behörden, allesamt negativ ausgefallen.

Wie das Noguchi Memorial Institute for Medical Research (NMIMR) am Mittwoch in der Hauptstadt Accra mitteilte, war der Mann zuvor unter Quarantäne gestellt und in einer Privatklinik behandelt worden, wo er jedoch Medienberichten zufolge kurz darauf verstarb.

Der Amerikaner soll in den vergangenen Wochen Guinea und Sierra Leone besucht haben. In den beiden Ländern sowie in Liberia wütet seit März eine Ebola-Epidemie. Es wurde befürchtet, dass das Virus nun trotz aller Vorsorgemaßnahmen Ghana erreicht haben könnte.

Zahl der Opfer nimmt zu

Die Zahl der Opfer nimmt in den drei betroffenen Ländern weiter zu. Allein zwischen dem 3. und 6. Juli wurde die Erkrankung bei 50 neuen Patienten diagnostiziert, von denen jeder zweite starb, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte.

Guinea am schlimmsten betroffen

Damit stieg die Gesamtzahl der Toten der Statistik zufolge auf 518. Am schlimmsten betroffen ist Guinea. Insgesamt wurden in den vergangenen vier Monaten 844 Ebola-Patienten behandelt.

Es handelt sich um die erste Ebola-Epidemie in Westafrika. Bisher war die Krankheit nur im Zentrum und Osten des Kontinents aufgetreten. Symptome des Virus sind unter anderem Fieber sowie starke innere und äußere Blutungen. Ebola verläuft in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich.

dpa

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