300.000 Datensätze

Deutsches Schmerzregister wächst

Dresden - Seit zehn Jahren wird von der Uniklinik Jena das deutsche Schmerzregister aufgebaut - ein Patient aus dem Dresdner Uniklinikum lieferte nun den 300.000 Datensatz.

Das deutsche Schmerzregister wächst. Ein Patient aus dem Dresdner Universitätsklinikum lieferte jetzt per Fragebogen den 300.000 Datensatz, wie die Unikliniken Dresden und Jena am Dienstag mitteilten. Das Register war von Medizinern aus Jena vor zehn Jahren aufgebaut worden. Dabei werden Patienten nach einer Operation gezielt befragt. Das Register soll dabei helfen, die Schmerztherapie zu verbessern. Deutschlandweit beteiligen sich 173 Kliniken an dem Projekt QUIPS - das Kürzel steht für Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie.

Nach Angaben der Organisatoren werden jedes Jahr in Deutschland mehr als 13 Millionen Operationen vorgenommen. Ausmaß und Dauer des Schmerzes könnten durch eine optimierte Schmerzbehandlung, die oft schon während der Anästhesie beginne, entscheidend reduziert werden.

dpa

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