PC-Spiel lindert Depressionen von Jugendlichen

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Mit dem Computerspiel "SPARX" lernen Jugendliche, ihre Depressionen zu besigen

Auckland - Psychologen haben ein Computerspiel für depressive Jugendliche entwickelt. Das 3D-Fantasy-Spiel enthält Botschaften der kognitiven Verhaltenstherapie und kommt bei den Teenagern gut an.

94 Jugendlichen im Alter von 12 und 19 Jahren durften die Software testen, berichtet das Ärzteblatt in seiner Onlineausgabe. Alternativ machte eine Gruppe von 93 Patienten eine konventionelle kognitive Verhaltenstherapie in Einzelsitzungen mit einem Psychotherapeuten. Alle Teilnehmer litten unter leichten Depressionen.

Die von der Universität Auckland überwachte Studie kam zu dem Ergebnis, dass das 3D-Fantasy-Spiel mit dem Titel "SPARX" (für Smart, Positive, Active, Realistic, X-factor thoughts) wesentlich besser half, als eine konservative Therapie. Ganze 44 Prozent erholten sich durch das Spiel vollständig von ihrer Depression. In der Kontrollgruppe waren es lediglich 26 Prozent.

Außerdem erfreute sich das PC-Spiel bei den Jugendlichen großer Beliebtheit: 81 Prozent würden es Freunden empfehlen. Und 95 Prozent glauben, dass auch andere davon profitieren könnten.

In dem Spiel tauchen die Teenager in eine Fantasy-Welt ab, in der sie zahlreiche Abenteuer bestehen und Rätsel lösen müssen. Dabei werden sie von sogenannten depressiven GNATs (Gloomy Negative Automatic Thoughts) attackiert. Die Jugendlichen lernen anhand des Spiels, wie sie mit den negativen Gedanken umgehen müssen und entwickeln Strategien, um ihre Probleme zu lösen. Auch Entspannungsübungen kommen in dem Computerspiel vor.

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