Cluster-Kopfschmerzen treten im Herbst häufiger auf

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Bohrende, brennende Schmerzattacken: Gegen Cluster-Kopfschmerzen können Betroffene mit gängigen Mitteln wenig ausrichten. Am besten gehen sie zum Arzt.

Gegen die Schmerzattacken bei Cluster-Kopfschmerzen können Betroffene mit gängigen Mitteln meist nichts ausrichten. Deshalb sollte man mit den typischen Beschwerden zum Arzt gehen.

Zu Cluster-Kopfschmerzen kommt es gerade im Herbst verstärkt. Anzeichen dafür sind anfallartige, einseitige bohrende oder brennende Schmerzattacken. Typisch ist auch ein gehäuftes periodisch wiederkehrendes Auftreten. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hin.

Oft setzen die Schmerzen nachts ein. Die Attacken dauern zwischen 15 und 180 Minuten. "Neben dem ausgeprägten einseitigen Kopfschmerz kommt es typischerweise zu Begleiterscheinungen wie Bindehautrötung, Tränenfluss, einer Schwellung der Nasenschleimhaut, Gesichtsschweiß, und es können sich die Pupillen verengen", erklärt Frank Bergmann, Vorsitzender des BVDN. Außerdem kann Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit hinzukommen.

Wer solche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen. Denn gängige Schmerzmittel, Entspannungsübungen oder auch Massagen sind bei Cluster-Kopfschmerzen wenig wirksam. Bei akuten Schmerzen lindere die Inhalation von hundertprozentigem Sauerstoff über eine Gesichtsmaske die Beschwerden. "Die notwendigen Geräte können verschrieben und über die Krankenkasse bezogen werden", sagt Bergmann. Auch der verschreibungspflichtige Wirkstoff Sumatriptan kann helfen.

Bestimmte Faktoren wie Umweltreize oder Nahrungsmittel können die Schmerzattacken auslösen. Am besten führt man ein Tagebuch, um herauszufinden was die Trigger sind. Ein bekannter Auslöser ist Alkohol. Auch Kaffee, Nüsse und Glutamat kann Cluster-Kopfschmerzen auslösen. Manche Betroffene reagieren auch auf Blendlicht. Sinnvoll ist es in jedem Fall, auf das Rauchen zu verzichten.

dpa/tmn

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