Analyse: Aspirin senkt Todesrisiko durch Krebs

London - Eine kleine tägliche Dosis Aspirin kann einer britischen Analyse zufolge das Todesrisiko durch Krebserkrankungen senken.

Das zeigt die Auswertung von acht Studien, in denen Aspirin ursprünglich gegen Herzkreislauferkrankungen getestet wurde. Unter den insgesamt 25 570 Patienten gab es 674 tödliche Krebsfälle, berichten britische Forscher im Fachjournal “The Lancet“. Unter den Aspirin-Patienten war das Krebstodesrisiko dabei 21 Prozent niedriger.

Allerdings sollte nun nicht jeder beginnen, auf eigene Faust Apsirin zu schlucken, betonte der federführende Autor der Studie, Peter Rothwell von der Universität Oxford in einer Mitteilung. Unter anderem kann der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure das Risiko für gefährliche Blutungen erhöhen. Der britische Wohlfahrtsverband Cancer Research UK nannte die Studienergebnisse im Sender BBC vielversprechend, mahnte jedoch, wer nun Aspirin zur Vorsorge nehmen wolle, solle zuerst mit seinem Arzt sprechen.

dpa

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