Algen sind der perfekte Jod-Lieferant für Vegetarier

Thunfisch mit Sesamkruste auf Algen. Foto: Michael Reuter (CC BY 2.0)

Ein Spurenelement, das Vegetariern und Veganern oft fehlt, ist Jod. Schließlich nimmt man Jod normalerweise vor allem durch Fisch auf. Aber es gibt auch eine Pflanze, die sich hervorragend als Jod-Lieferant eignet.

Bonn (dpa/tmn) - Vegetarier leiden oft unter Jodmangel. Sie müssen sich das Spurenelement, das man in der Regel über Fisch aufnimmt, anderweitig besorgen. Bestens geeignet als Ersatz-Lieferanten für Jod sind Algen. Das erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

100 Gramm des Gemüses aus dem Meer enthalten demzufolge etwa 10 Milligramm Jod. Damit es nicht zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion kommt, sollte man es mit der Jod-Aufnahme aber nicht übertreiben. Das gilt besonders für Kinder, Ältere und Menschen mit einer Schilddrüsenerkrankung.

Der Jod-Gehalt ist je nach Algen-Sorte unterschiedlich. Beispielsweise Nori-Algen, die vielen als Ummantelung von Sushi-Röllchen bekannt sind - enthalten am wenigsten Jod. In solchen Nori-Algen steckt außerdem reichlich Vitamin A. Sie sind meistens als Trockenware im Asia-Laden erhältlich und schmecken beispielsweise auch in Suppen, im Reis oder Omlette. Weniger essen sollte man von den Kombu-Algen - sie enthalten sehr viel Jod.

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