Bei Arthrose- und Rückenpatienten

Ärzte verschreiben zu viele Opioide bei Schmerzen

Baierbrunn - Die Ärzte in Deutschland verschreiben Arthrose- und Rückenpatienten zu viele Schmerzmittel. Dabei gibt es bei einer anderen Krankheiten Nachholbedarf.

Ärzte verschreiben heute doppelt so viele Opioide (z.B. Morphium) gegen Schmerzen als noch vor 10 Jahren. Es gab tatsächlich einen Nachholbedarf - vor allem bei Krebspatienten. Diese profitieren von der Steigerung jedoch kaum, stattdessen behandeln viele Ärzte immer mehr Rücken- und Arthrose-Schmerzen mit Opioiden.

Das kritisiert Professor Christoph Maier, Leiter der Schmerzmedizin am Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil, in einem Interview mit der Apotheken Umschau: "Im Extremfall verschlimmern die Opioide sogar die Schmerzen und führen zu einer Abhängigkeit." Patienten sollen bei der Arztwahl auf die Zusatzbezeichnung "spezielle Schmerztherapie" achten. Diese dürfen nur Fachärzte nach einer zwölfmonatigen Fortbildung führen. Der Begriff Schmerztherapeut dagegen ist nicht geschützt.

pm

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