Deutschland: Zahl der Abtreibungen sinkt

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Deutlich weniger Abtreibungen im zweiten Quartal

Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland sinkt weiter. Im Vergleich zum Vorjahr sind weniger Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet worden.

Von April bis Juni seien rund 25.800 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet worden, 1100 oder 4,2 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Donnerstag.

Auch im ersten Quartal dieses Jahres hatte es einen Rückgang gegeben, und zwar um 3,4 Prozent. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres hatte es erstmals seit 2004 einen Anstieg gegeben, insgesamt sinken die Zahlen aber seit Jahren.

Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Frauen, die im zweiten Quartal dieses Jahres abgetrieben haben, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15 Prozent zwischen 35 und 39 Jahren, acht Prozent waren 40 Jahre und älter. Jugendliche hatten einen Anteil von weniger als vier Prozent. Diese Werte sind seit Jahren unverändert. 97 Prozent der Abbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen, in drei Prozent der Fälle gab es medizinische oder kriminologische Gründe.

dpa

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