Gesünder pendeln: Langen Arbeitsweg gut gestalten

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Die Fahrt zur Arbeit in öffentlichen Verkehrsmitteln empfinden viele Pendler entspannter als im Auto zu sitzen. Foto: Tobias Hase

Wer täglich längere Strecken zur Arbeit pendeln muss, ist davon häufig gestresst. Die einen nervt die verlorene Zeit, die nächsten, dass sie sich so wenig bewegen. Eine Expertin gibt Tipps, wie man aus der Last das Beste machen kann.

Berlin (dpa/tmn) - Täglich zwei Stunden und mehr im Auto zu sitzen, um zur Arbeit zu kommen: Viele kennen das. Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbands der Betriebs- und Werksärzte gibt Tipps, wie sich das Pendeln so angenehm wie möglich gestalten lässt.

Öffentliche Verkehrsmittel vorziehen: Wer kann, sollte vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Viele empfinden das als entspannter, da sie sich nicht auf den Verkehr konzentrieren müssen. Außerdem bekommen Berufstätige so zumindest etwas Bewegung.

Auto nicht direkt bei der Arbeit parken: Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, bewegt sich an manchen Tagen kaum. Morgens von der Haustür bis zur Garage gegangen - und dann bei der Arbeit vom Firmenparkplatz bis zum Schreibtisch gelaufen. Besser ist deshalb, das Auto ein oder zwei Kilometer von der Arbeit entfernt zu parken und mit einem kleinen Spaziergang in den Tag zu starten.

Snacks von zu Hause mitnehmen: Viele greifen am Bahnhof bei Heißhunger spontan zu Leckereien. Die Folge sind nicht selten chaotische Essgewohnheiten und Übergewicht. Besser ist, Snacks von zu Hause mitzunehmen und bewusst zu planen, was man tagsüber isst.

Pausen machen: Pendler sollten darauf achten, dass sie sich regelmäßig Auszeiten gönnen, um wieder aufzutanken. Bei der Arbeit kann man sich zum Beispiel vornehmen, einmal pro Stunde fünf Minuten Lockerungsübungen zu machen. Dafür müssen Berufstätige gar nicht unbedingt den Platz verlassen. Es reicht schon, mehrmals die Füße bewusst vom Ballen auf die Zehenspitzen abzurollen oder mit den Händen an die Schulter zu greifen und dann mit den Ellbogen Kreise in die Luft zu malen.

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