Vorsicht, Mogelpackung!

Vorsicht Abzocke: Achten Sie auf diese drei Psycho-Tricks von Amazon

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eBay, Amazon & Co. wissen, worauf die Kunden sofort anspringen.

Mogelpackungen, Rabattgutscheine oder angebliche Aktionsangebote: Geschäfte wissen, wie sie mit geschickten Psycho-Spielchen ihre Kunden zum Shoppen verführen.

Heere an Marketingstrategen wissen, was unser Herz begehrt: Sie haben für Online-Versandriesen, aber auch Supermärkte die menschliche Psyche erschlossen – und auf welche Schlüsselsignale wir am meisten anspringen. Doch die Redaktion ist ihnen auf die Schliche gekommen – und erklärt Ihnen drei gängige Psycho-Strategien, die diese an uns anwenden.

Psycho-Trick Nummer 1: "Die Macht der Gratis-Angebote"

Wir lieben es, wenn wir etwas umsonst geschenkt bekommen – und genau da liegt die Crux. Dadurch werden Kunden geblendet – und kaufen am Ende mehr und für viel Geld ein. Das hat eine Studie namens "Zero price effect" des Verhaltensforschers Dan Ariely ergeben.

Dieser kam zu dem Ergebnis, in dem er Probanden zwei Arten von Amazon Geschenkgutscheinen (20 und zehn Euro) anbot. Zudem musste man für den 20-Dollar-Gutschein sieben Dollar bezahlen, um ihn zu erhalten. Den 10-Dollar-Gutschein bekamen die Studienteilnehmer dagegen völlig umsonst. Wie würden sie sich entscheiden? Wie erwartet: Die meisten griffen zu dem 10-Dollar-Gutschein.

Video: So geht günstiges Online-Shopping

Auch interessant: Eine TV-Doku enthüllt - so prellen Betrüger bei Dumpingpreisen im Internet.

Doch nicht nur Rabattaktionen, auch kostenlose Versandkosten sind für viele verlockend. Zumindest gaben das in einer anderen Studie 60 Prozent der befragten Online-Kunden an. Der Haken ist allerdings oftmals, dass man bei zahlreichen Online-Händlern erst einmal einen bestimmten Einkaufspreis erreichen muss, um sich die Versandgebühren sparen zu können …

Psycho-Trick Nummer 2: "Wir tun, was man uns sagt"

Auch wenn dies viele verneinen würden, doch der Herdentrieb steckt noch immer tief in uns drin. Wir lieben es, Anweisungen Folge zu leisten. Das konnten Forscher bestätigen, als sie in einer Kantine eine Obstschale beleuchteten und ein Schild darüber anbrachten. Die Folge: Mehr ahnungslose Studenten griffen in die Schale und aßen Obst.

Restaurants sind hier schon einen Schritt weiter: So stellen sie die teuren oder eher unbeliebteren Speisen wie Vorspeisen, Desserts oder gar edle Weine besonders heraus. Wie sie das machen? Indem sie sie gesondert auf der Speisekarte platzieren und/oder umranden.

Erfahren Sie hier, wie Stichproben im Supermarkt ergeben haben, welche beliebten Produkte in Wahrheit megateure Mogelpackungen sind.

Supermärkte stellen dagegen oftmals teure oder saisonale Waren gerne in die oberen Regale, meist auf Augenhöhe. So wird unsere Aufmerksamkeit schneller auf diese Produkte gelenkt. Günstigere Angebote oder gar Eigenmarken finden ihren Platz hingegen oft nah am Boden, ganz unten zu den Füßen.

Psycho-Trick Nummer 3: "Geschäfte wissen mehr über Sie, als Ihnen lieb ist"

Heutzutage gehen viele (Online-)Händler nach dem Prinzip der "personalisierten Preisgestaltung" vor. Das bedeutet konkret am Beispiel von Amazon: Die Bestseller (wie Flachbildschirmfernseher) werden oftmals vom Preis reduziert, während die unbeliebteren Waren (Fernseh-Zubehör) deutlich erhöht werden.

So entsteht auf den ersten Blick die Illusion, dass es günstig(er) ist – doch dabei handelt es sich um reine Manipulation des Gehirns. Da aber meist das Gesamtpaket benötigt wird, gibt man das Gleiche, wenn nicht sogar mehr aus – und der Händler macht am Ende doch wieder Gewinn.

Lesen Sie hier, mit welchen drei Spartipps Sie richtig viel Geld übrig haben.

jp

Wie Single-Haushalte günstiger wohnen

In einem Kühlschrank mit einer Null-Grad-Zone lassen sich empfindliche Lebensmittel länger aufbewahren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
In einem Kühlschrank mit einer Null-Grad-Zone lassen sich empfindliche Lebensmittel länger aufbewahren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
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Zu wenig Geschirr in Single-Haushalten: Spülmaschinen arbeiten am sparsamsten bei voller Beladung. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © Karolin Krämer
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Sparen lässt sich auch, indem man die Stecker von allen elektrischen Geräten immer aus der Steckdose zieht. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn © Inga Kjer
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