Was Verbraucherschützer sagen

„Einkaufsfalle“: Dieser Fehler im Supermarkt kann für Sie teuer werden

Barzahlung
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Schnell gibt man beim Einkaufen mehr Geld aus als geplant.

Viele Tricks verführen aus Sicht der Verbraucherzentrale im Supermarkt zum Kauf. Die Experten warnen vor den typischen „Einkaufsfallen“ und verraten, worauf Sie achten sollten.

Vielleicht ist es Ihnen auch mal schon so gegangen: Sie wollten eigentlich gar nicht so viel Geld ausgeben - doch an der Supermarktkasse* angekommen ist der Wagen proppenvoll. So viel vorneweg, das muss grundsätzlich nichts Schlechtes sein. Doch manchmal lohnt es sich, besser genau zu überlegen, was man wirklich braucht - und wo man sich am Regel im Laden allzu leicht verleiten lässt.

Geld sparen im Supermarkt: Diesen Fehler sollten Sie vermeiden

Die Verbraucherzentrale warnt vor den aus ihrer Sicht typischen „Einkaufsfallen“ im Supermarkt:

  • Einkaufswagen: Ein kleiner Einkaufskorb ist schnell gefüllt. Anders ist das bei den großen Einkaufswagen. Dort „verliert“ sich die Ware schnell und gerät leicht aus dem Blickfeld, heißt es auf verbraucherzentrale.de. Ein weiterer „Trick“, damit Kunden mehr kaufen würden, ist aus Sicht der Verbraucherschützer, dass sich viele Einkaufswagen leichter schieben ließen, wenn sie voller seien.
  • Schranken: Breite Außenbahnen führen „möglichst schnell“ in den Laden hinein - Milch, Butter und andere Grundlebensmittel befänden sich unterdessen meist „weit hinten im Laden“, schildert die Verbraucherzentrale ihrer Homepage. Dadurch müssten Kunden weite Strecken zurücklegen; Aktionsschilder „oft mit großen Preisschildern“ würden den Weg verstellen. Was darauf wie ein Sonderangebot wirke, sei aber oft gar nicht reduziert. Backautomaten stünden derweil „oft am Anfang des Ladens“, dort verleite auch der Geruch aufgebackenen Brötchen zum Kauf.
  • Streck- und Bückware: Auch auf welcher Höhe im Regal man zugreift, spielt aus Sicht der Verbraucherzentrale eine Rolle. „Die teuersten Produkte sind stets auf Augenhöhe, daher lohnt sich Bücken oder Strecken zu den anderen Regalbereichen mitunter für den Geldbeutel“, raten die Experten auf ihrer Homepage. Auch der Griff nach links könne sich lohnen - denn weil sich die meisten Menschen am Regal eher nach rechts orientieren würden, stünden dort ebenfalls teurere Produkte, sagen die Verbraucherschützer.
  • „Mogelpackungen“: Besonders ärgerlich sind aus Sicht der Verbraucherzentrale „Mogelpackungen“, die mehr Inhalt suggerieren würden als tatsächlich vorhanden sei. „Die Reduktion des Inhaltes z. B. bei Tee, Müsli oder Kartoffelchips bei gleichbleibender Packungsgröße ist dabei ein Trick“, schildern die Experten. Hersteller und Handel würden damit „versteckte Preiserhöhungen“ vornehmen, behaupten sie. Ihr Tipp: „Hier lohnt es sich, regelmäßig auf den Grundpreis am Regal zu achten.“

Lesen Sie zudem: Kassiererin packt aus: Kaufen Sie dieses Produkt im Supermarkt, outen Sie sich

Spar-Tipp: Sich streng an die Einkaufliste halten

Grundsätzlich raten die Experten, sich strikt an die eigene Einkaufsliste zu halten und so möglicherweise überflüssige Spontankäufe zu vermeiden.

Auch mit Hunger sollte man besser nicht einkaufen, so ihr Tipp, weil man dann womöglich unkontrollierter einkauft. „Denn wer Appetit oder gar Hunger verspürt, kauft schneller ungesunde und teure Lebensmittel ein, die sonst vielleicht nicht ausgesucht würden“, heißt es in der Mitteilung der Verbraucherzentrale. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Deshalb sollten Sie den Kassenzettel nie im Geldbeutel aufbewahren.

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