Sieht der Strauß wie auf dem Foto aus?

Valentinstag: Blumenkauf online kaufen – das kann bei der Bestellung schiefgehen

Ein Blumenstrauß zum Valentinstag ist schnell bestellt. Verbraucher sollten ein paar Dinge beim Kauf beachten.
+
Ein Blumenstrauß zum Valentinstag ist schnell bestellt. Verbraucher sollten ein paar Dinge beim Kauf beachten.

Wer online einen Blumenstrauß bestellt, sollte auf die Bedingungen achten. Was ist, wenn der Strauß nicht aussieht wie auf dem Foto? Verbraucherschützer klären auf.

Am 14. Februar ist Valentinstag*. Wer dem Partner oder der Angebeteten zu diesem Anlass Blumen schenken will, kann Sträuße trotz des Corona-Lockdowns in einigen Geschäften kaufen, die den Service „Click and Collect“ anbieten. Als kleine Ausnahme vom strikten Corona-Lockdown dürfen die Blumenläden etwa in Bayern auch am Valentinstag selbst bis Sonntagmittag Blumenverkaufen – wenn auch nur zur Abholung via „Click and Collect“ und ohne vorherige Besichtigung im Geschäft.

Lesen Sie dazu: Corona-Ausnahme: Hier ist der Blumenkauf am Valentinstag möglich – unter einer Bedingung

Valentinstag: Kein Widerrufsrecht bei Blumenkauf im Internet

Viele Deutsche dürften ihre Rosen oder einen bunten Strauß zum Valentinstag angesichts der erschwerten Lage im Corona-Lockdown zudem online bestellen. Wer im Internet Blumen kauft, sollte allerdings bedenken: Das gesetzliche Widerrufsrecht für Fernabsatzgeschäfte gilt in diesem Fall nicht, wie die Verbraucherzentrale Brandenburg einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge erklärt.

Das sollten Verbraucher beim Kauf von Schnittblumen beachten

Ebenso wie bei anderen verderblichen Waren könnten Verbraucher auch beim Kauf von Schnittblumen nicht innerhalb von 14 Tagen vom Vertrag zurücktreten, heißt es in dem Bericht. Bei nachträglichen Änderungswünschen oder Stornierungen sei man im Zweifel auf die Kulanz des Anbieters angewiesen.

Lesen Sie zudem: Diese fünf Fehler im Supermarkt könnten peinlich werden – fühlen Sie sich auch ertappt?

Blumen online kaufen: Auf diese Bedingungen sollten Kunden achten

Wer Blumen im Internet bestellt, sollte beim Kauf auf diese Bedingungen achten: So spielt beispielsweise der Versand eine Rolle – das sollten Verbraucher wissen:

  • Liefert der Anbieter zu einem Wunschtermin?
  • Was kostet dieser Service?
  • Kommen die Blumen trotz fester Zusage verspätet, kann der Kaufpreis zurückverlangt werden.
  • Der Valentinstag fällt diesmal auf einen Sonntag – nicht alle Anbieter liefern jedoch an diesem Tag aus. Darauf also bei der Auswahl achten.

Lesen Sie zudem: Corona-Kinderbonus von 150 Euro: Wann das Geld an die Familien ausgezahlt werden soll

Kein Anspruch darauf, dass Blumenstrauß aussieht wie auf Foto

Und noch etwas sollten Verbraucher beim Blumenkauf im Internet wissen: Einen grundsätzlichen Anspruch darauf, dass der Blumenstrauß so aussieht wie auf den Bildern, gibt es dem Bericht zufolge nicht. Oft würden auf den Homepages nur Beispielfotos für die zu liefernden Blumensträuße gezeigt, so die Verbraucherschützer. Manche Händler würden sich zudem oft bei gemischten Sträußen auch vertraglich Änderungen vorbehalten, je nach Verfügbarkeit der einzelnen Blumenarten. Eine Handhabe haben Verbraucher dem Bericht zufolge nur, wenn sie genaue Vorgaben gemacht haben oder die Blumen und die Anzahl genau bestimmt waren.

Video: Verwelkte Blumen vom Valentinstag übrig? Drei Tipps

Im Zweifel sollte man solche Fragen also besser vorher klären. Egal, wo man Rosen, Tulpen oder Nelken kauft. Damit der Blumenstrauß zum Valentinstag am Ende nicht zur Enttäuschung wird. (ahu) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: dpa, Verbraucherzentrale Brandenburg

Auch interessant: Steuererklärung: Diese Posten bringen Ihnen viel Geld zurück

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

2022 sollen wieder alle Rentner mehr Geld bekommen: Was Ruheständler jetzt wissen müssen

2022 sollen wieder alle Rentner mehr Geld bekommen: Was Ruheständler jetzt wissen müssen

2022 sollen wieder alle Rentner mehr Geld bekommen: Was Ruheständler jetzt wissen müssen
Bei einem Minijob: Wichtige Änderung ab Januar 2022 für die Steuer

Bei einem Minijob: Wichtige Änderung ab Januar 2022 für die Steuer

Bei einem Minijob: Wichtige Änderung ab Januar 2022 für die Steuer
Darum soll die Rentenerhöhung 2022 weniger stark ausfallen als bisher erwartet

Darum soll die Rentenerhöhung 2022 weniger stark ausfallen als bisher erwartet

Darum soll die Rentenerhöhung 2022 weniger stark ausfallen als bisher erwartet
75 Euro mehr Rente ab Juli 2021: Wer Anspruch auf das Geld hat – und welche Rentner sich noch gedulden müssen

75 Euro mehr Rente ab Juli 2021: Wer Anspruch auf das Geld hat – und welche Rentner sich noch gedulden müssen

75 Euro mehr Rente ab Juli 2021: Wer Anspruch auf das Geld hat – und welche Rentner sich noch gedulden müssen

Kommentare