Bündelung von Leistungen

Geld für Familien: Kindergrundsicherung kommt – was steht im Koalitionsvertrag?

Taschengeld für Kinder und Jugendliche
+
Die Kindergrundsicherung soll bisherige finanzielle Familienleistungen bündeln.

Der Koalitionsvertrag der Ampel steht. Bei einem der Punkte geht es um die Einführung einer sogenannten Kindergrundsicherung.

Der Koalitionsvertrag* von SPD, Grünen und FDP umfasst 177 Seiten und trägt den Titel: „Mehr Fortschritt wagen - Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.“ Dabei geht es auch um die Familienpolitik.

Familien: Kindergrundsicherung kommt – was steht im Koalitionsvertrag?

Der Koalitionsvertrag sieht unter anderem eine Kindergrundsicherung vor. „Wir wollen mit der Kindergrundsicherung bessere Chancen für Kinder und Jugendliche schaffen und konzentrieren uns auf die, die am meisten Unterstützung brauchen“, heißt es Tagesschau.de zufolge in dem Papier. Demnach sollen alle bisherigen finanziellen Unterstützungen wie Kindergeld, Leistungen aus SGB II/XII für Kinder, Teile des Bildungs- und Teilhabepakets sowie der Kinderzuschlag gebündelt werden. „Diese Leistung soll ohne bürokratische Hürden direkt bei den Kindern ankommen und ihr neu zu definierendes soziokulturelles Existenzminimum sichern“, zitierte Tagesschau.de weiter aus dem Koalitionsvertrag.

Lesen Sie auch: Kinder-Sofortzuschlag für Familien angekündigt – neue Familienministerin erklärt die Pläne

„Die Kindergrundsicherung soll aus zwei Komponenten bestehen“, heißt es außerdem in dem Bericht der Tagesschau (Stand: 24. November): Einem einkommensunabhängigen Garantiebetrag, der für alle Kinder und Jugendlichen gleich hoch sei, und einem vom Elterneinkommen abhängigen, gestaffelten Zusatzbetrag, wie es in dem Papier heiße. Auf weitere Details darf man gespannt sein. Denn was nicht im Koalitionsvertrag auftauche, sei die konkrete Höhe der Kindergrundsicherung, berichtete auch BR.de (Stand: 25. November) zum Thema. Auch darüber dürfte in der Koalition also noch zu sprechen sein.

Lesen Sie hier: Gutscheine für Haushaltshilfe: Familien sollen bis zu 2.000 Euro Bonus bekommen

Die im Koalitionsvertrag vorgesehene Kindergrundsicherung solle bisherige Familienleistungen bündeln, hieß es auch in einem Bericht auf Sueddeutsche.de (Stand: 24. November) zu den Ergebnissen. Das soziokulturelle Existenzminimum, also die Höhe des monatlichen Betrages soll dafür neu definiert werden“, hieß es weiter in dem Bericht.

Auch interessant: Weniger Einkommen 2022? Warum es sich trotzdem lohnen kann, manche Ausgaben vorzuziehen

Kinderrechte sollen im Grundgesetz verankert werden

Die Idee einer Kindergrundsicherung ist nicht ganz neu: Auch Sozialverbände, Kinderschutzorganisationen und Gewerkschaften forderten schon seit längerem, das Kindergeld, den Kinderzuschlag und Hartz IV für Heranwachsende in einem Betrag zusammenzufassen.

Der Koalitionsvertrag der Ampel sieht nun zudem vor, dass Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden sollen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Corona-Bonus, Kinderzuschlag, Mindestlohn: Das ändert sich in diesem Jahr in Sachen Geld

Corona-Bonus, Kinderzuschlag, Mindestlohn: Das ändert sich in diesem Jahr in Sachen Geld

Corona-Bonus, Kinderzuschlag, Mindestlohn: Das ändert sich in diesem Jahr in Sachen Geld
Dame will Ohrringe vom Ex bei „Bares für Rares“ verkaufen, doch die Expertenschätzung schockt die 79-Jährige

Dame will Ohrringe vom Ex bei „Bares für Rares“ verkaufen, doch die Expertenschätzung schockt die 79-Jährige

Dame will Ohrringe vom Ex bei „Bares für Rares“ verkaufen, doch die Expertenschätzung schockt die 79-Jährige
Bezahlung: Das müssen Sie seit Januar 2022 bei einem Minijob beachten

Bezahlung: Das müssen Sie seit Januar 2022 bei einem Minijob beachten

Bezahlung: Das müssen Sie seit Januar 2022 bei einem Minijob beachten
Bei einem Minijob: Wichtige Änderung für die Steuer ab diesem Jahr

Bei einem Minijob: Wichtige Änderung für die Steuer ab diesem Jahr

Bei einem Minijob: Wichtige Änderung für die Steuer ab diesem Jahr

Kommentare