Geld anlegen

Lohnt sich ETF-Sparplan fürs Kind? Was Sie wissen sollten

Geplant ist ein sogenannter Kinderbonus - vorab wurde darüber viel diskutiert..
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Sparen für die Kleinen - Experten sagen, wie es funktionieren kann.

Zum klassischen Sparbuch gibt es Alternativen. Mit einem ETF-Sparplan können Eltern vergleichsweise bequem Geld für ihre Kinder anlegen. Was Experten sagen.

Ausbildung, Hobbies und später zum Beispiel der Führerschein: Ausgaben für Kinder gehen ordentlich ins Geld. Wer die Möglichkeit hat, kann schon bei den Kleinen vorsorgen und einen Teil des Einkommens anlegen. Doch in Zeiten niedriger Zinsen fragen sich viele Familien*: Welche Alternativen zum klassischen Sparbuch gibt es eigentlich?

Sparplan für Kinder mit kleinem Geld-Einsatz möglich

Was Eltern oder zum Beispiel auch schenkende Großeltern wissen sollten: Bei Kindern (oder Enkeln) ist ein Sparplan schon mit kleinem Einsatz möglich. So lässt sich schon mit Monatsbeträgen von zum Beispiel 25 Euro auf lange Sicht ein Vermögen aufbauen, mit dem später zum Beispiel die erste eigene Wohnung finanziert werden kann.

Als „Geschenk“ bieten sich zum Beispiel klassische Banksparpläne an. Der Nachteil ist dabei, dass sie je nach aktueller Lage wenig Zinsen abwerfen, wie es in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur zum Thema hieß. Eine Option für Eltern sind zudem Aktienfonds-Sparpläne - mit Chancen auf höhere Renditen.

Lesen Sie zudem: Ein Euro, zwei Euro oder mehr? So viel Taschengeld sollte Ihr Kind aktuell bekommen

Lohnt sich ein ETF-Sparplan für Kinder?

Günstiger sind den Experten zufolge ETF-Sparpläne. Die drei Buchstaben ETF stehen für Exchange Traded Funds, also über die Börse gehandelte Fonds. Eltern oder Schenkende können sich zum Beispiel bei ihrer Bank beraten lassen, welcher ETF-Sparplan für ein Kind in frage kommt. Lohnen kann sich zudem ein Vergleich, bei welchen Banken man Depots für Minderjäh­rige eröffnen kann, welche ETF sich dort besparen lassen und wie viel das kostet.

Anlagezeitraum prüfen: ETF-Sparplan Option für Eltern

Wichtig: Stiftung Warentest zufolge spielt bei der Entscheidung für ein Produkt auch der Anlagezeitraum eine Rolle. Wer mehr als zehn Jahre Zeit hat, ist nach Ansicht der Experten mit einem ETF-Sparplan gut beraten. Hier ist das Angebot an passenden Produkten groß.

Wer weniger Zeit hat und lieber auf Nummer sicher gehen will, kann, kann auch eine verzinste Festgeldanlage nehmen, die es schon mit Laufzeiten von zwölf Monaten gibt. „Für fünf bis zehn Jahre eignen sich Fest­zins­anlagen“, erklärt Stiftung Warentest auf Test.de. Je länger die Laufzeit, desto höher in der Regel auch der Zins. Mehr als ein Prozent pro Jahr sollten Sparer aber bei Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren nicht erwarten, wie dpa zum Thema im vergangenen Jahr berichtet hatte.

Lesen Sie zudem: Kinderkrankentage: Wann eine Steuererklärung fällig ist – die Nachteile für Eltern

Sparplan: Eltern eröffnen Depot fürs Kind

Der erste Schritt bei einem Sparplansieht so aus: Die Eltern eröffnen ein Depot fürs Kind. Anschließend wählen sie einen passenden Sparplan aus. Wichtig: Wird auf den Namen des Kindes gespart, gehört das Geld nur dem Kind. Erwachsene dürfen es nur verwalten - bis das Kind ab dem 18. Geburtstag über das Geld verfügen kann. Laufe das Depot auf den Namen des Kindes, könne es für einen Fondssparplan einen eigenen Sparerfreibetrag nutzen, schreibt dpa zudem. Dann müssten Eltern den Freistellungsauftrag für Kinder bei der Bank in die Wege leiten.

Kinder haben eigenen Sparerfreibetrag

„Wer Geld auf den Namen eines Kindes anlegt, kann dessen höheren Frei­betrag nutzen, um selbst Steuern zu sparen“, heißt es entsprechend auf Test.de. Allerdings: Zurück­holen gehe nicht. Außerdem müssten Eltern darauf achten, dass ab bestimmten Beträgen das Kind nicht mehr kostenlos in der Kranken­versicherung der Familie mitversichert werden könne, wie die Experten der Stiftung Warentest ebenfalls erklären. Auch hier sollten sich Eltern vorher genau über die Konditionen erkundigen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Quellen: dpa, Test.de/Stiftung Warentest

Auch interessant: Wer vom Kinderbonus wirklich profitiert - Steuerexperten klären auf

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