Corona-Notbremse

Wo gibt es Click and Meet mit Test und welche Geschäfte sind geöffnet?

Wegen der Coronanotbremse müssen viele Geschäfte schließen. Welche Läden sind noch offen? Und wo ist noch Click and Meet erlaubt? Hier gibt es alle Infos zum Shoppen.

Blumenläden, Gartenmärkte und Buchhandlungen in Bayern dürfen öffnen

Update vom 27. April: Blumenläden, Gartenmärkte, Gärtnereien und Buchhandlungen dürfen in Bayern wieder unabhängig von den aktuellen Corona-Zahlen öffnen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am frühen Nachmittag. Hier setze Bayern eine entsprechende Ausnahmeregelung in der neuen bundesweiten Notbremsen-Regelung für Corona-Hotspots um. Welche Geschäfte bei einer Inzidenz über 100 der bundesweiten Regelung zufolge auch in anderen Bundesländern geöffnet bleiben dürfen, erfahren Sie weiter unten in diesem Artikel. Mehr über die neuen Corona-Regeln in Bayern erfahren Sie hier.

Infektionsschutzgesetz: Geschäfte bei Inzidenz unter 100 geöffnet

Artikel vom 26. April: Seit Samstag (24. April) greift die Corona-Notbremse des Bundes*. Dadurch ist bundeseinheitlich festgeschrieben, welche Regeln in Landkreisen und kreisfreien Städten ab dem übernächsten Tag gelten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt.

In jenen Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Woche wiederum stabil unter 100 liegt, greift die bundesweite Notbremse nicht. „Das bedeutet, dass Geschäfte grundsätzlich öffnen dürfen“, schildert das Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Allerdings müssen Kunden weiterhin einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen und die Läden dürfen je nach Verkaufsfläche nur eine bestimmte Anzahl an Kunden einlassen.“ In Bayern zum Beispiel gilt in den Geschäften wie gehabt die FFP2-Maskenpflicht.

Grundsätzlich, so heißt es in einem Beitrag von „Brisant“ auf MDR.de, sei die Corona-Notbremse als „Minimalforderung“ zu verstehen. Beschließe ein Bundesland in seiner Corona-Schutzverordnung strengere Maßnahmen, dann gälte diese. Sprich: Unter Umständen müssten Geschäfte auch bei einer Inzidenz unter 100 regional geschlossen bleiben, heißt es in dem Beitrag.

Bundeseinheitlich gilt: War die bundesweite Notbremse bereits in Kraft, müsse ein Kreis an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 unterschreiten, damit die Läden am übernächsten Tag wieder öffnen dürfen, schildert RND.de.

Lesen Sie zudem: Geld zurück im Fitnessstudio? Was sich mit Bundesnotbremse beim Hobbysport ändern soll

Click and Meet bei Inzidenzen zwischen 100 und 150

Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 innerhalb einer Stadt oder eines Kreises dürfen Geschäfte nur noch Click & Meet anbieten. Kunden müssen zudem einen verifizierten, negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Ein daheim durchgeführter Selbsttest ist, wie MDR.de in dem Beitrag berichtet, hingegen nicht ausreichend. Das Robert Koch-Institut beschreibt die „Anforderungen an die Tests“ auch auf seiner Homepage.

Click and Meet: So funktioniert der Einkauf mit Termin

Beim Einkaufen mit Termin registrieren die Läden die Adressen der Kunden zur Kontaktnachverfolgung. Als Kunde darf man dann innerhalb des gebuchten Zeitfensters in den Geschäften shoppen. „Kommen darf man nur allein oder mit Angehörigen des gleichen Haushalts - und vor allem nur dann, wenn man keine Symptome hat. Eingelassen wird maximal ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche“, heißt es weiter in dem Beitrag auf MDR.de. Auch beim Click and Meet müssten Kunden die medizinischen Masken tragen und mindestens 1,50 Meter Abstand halten. Zahlreiche, aber längst nicht alle Geschäfte bieten die Möglichkeit des Einkaufens mit Terminvergabe an. Kunden sollten sich also besser rechtzeitig über die Möglichkeiten vor Ort informieren, um nicht enttäuscht zu werden.

Bei Inzidenz über 150 nur noch Click & Collect erlaubt

Die bundesweite Notbremse sieht den Berichten zufolge vor, dass Landkreise und kreisfreie Städte, die an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 150 überschreiten, am übernächsten Tag kein Terminshopping mehr anbieten dürfen. Erlaubt ist dann nur der Service Click and Collect, den viele Geschäfte anbieten. Das bedeutet, dass man bei den teilnehmenden Händlern die Ware über deren Homepage (Click and Collect) oder telefonisch (Call and Collect) bestellen und nach Vereinbarung zu einer bestimmten Uhrzeit am Laden abholen kann - und zwar unabhängig davon, wie hoch die Inzidenz ist.

Lesen Sie zudem: Test-Frage offen: Neue Notbremsen-Regeln für Friseure – was sich in Salons nun ändert

Welche Geschäfte bleiben bei Inzidenz über 100 geöffnet?

Geschäfte des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Supermärkte, Drogerien und auch die Apotheken bleiben wie bisher unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz geöffnet. Neben Lebensmittelgeschäften dürfen RND.de zufolge - sofern in den einzelnen Bundesländern keine strengeren Maßnahmen angesagt sind - unter Einhaltung der geltenden Regeln auch folgende Geschäfte öffnen: -

  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  •  Buchhandlungen
  •  Blumenfachgeschäfte
  •  Tierbedarfsmärkte
  •  Futtermittelmärkte
  •  Gartenmärkte

Kunden sollten sich jedoch am besten vor dem Einkauf informieren, wie die Regelungen bei ihnen vor Ort sind. So blieben, wie die Deutsche Presse-Agentur (Stand: 26. April) berichtet hatte, etwa in Bayern Blumenläden, Buchhandlungen, Gartenmärkte und Gärtnereien, die zuvor zeitweise inzidenzunabhängig öffnen durften, zunächst geschlossen, obwohl die Bundesnotbremse für sie Ausnahmen vorsehe. Hier hatte der Handelsverband jedoch noch auf eine entsprechende Lockerung im Freistaat gehofft. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Kinderbonus: Geringverdiener profitieren jetzt am meisten – Einmalzahlung im Mai

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

Wer ständig zu viel für sein Handy zahlt, sollte dringend den Tarif wechseln. So können Sie je nach Anbieter im Monat bis zu 25 Euro sparen.
Wer ständig zu viel für sein Handy zahlt, sollte dringend den Tarif wechseln. So können Sie je nach Anbieter im Monat bis zu 25 Euro sparen. © Pixabay
Wer sich regelmäßig zuhause vorkocht, anstatt sich mittags was vom Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen, kann bis zu 100 Euro im Monat einsparen.
Wer sich regelmäßig zuhause vorkocht, anstatt sich mittags was vom Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen, kann bis zu 100 Euro im Monat einsparen. © Pixabay
Viele zahlen eine Menge Geld für Fitnessstudios - doch gehen kaum hin, besonders nicht in den Sommermonaten. Kostenlose Fitness-Apps sind oftmals genauso gut - und Sie sparen sich pro Monat 50 bis 80 Euro.
Viele zahlen eine Menge Geld für Fitnessstudios - doch gehen kaum hin, besonders nicht in den Sommermonaten. Kostenlose Fitness-Apps sind oftmals genauso gut - und Sie sparen sich pro Monat 50 bis 80 Euro. © Pixabay
Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr.
Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr. © Pixabay
Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat.
Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat. © Pixabay
Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen.
Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen. © Pixabay
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger.
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger. © Pixabay

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Meistgelesene Artikel

Steuerfreier Corona-Bonus von bis zu 1.500 Euro  – bis wann die Regelung gilt

Steuerfreier Corona-Bonus von bis zu 1.500 Euro  – bis wann die Regelung gilt

Steuerfreier Corona-Bonus von bis zu 1.500 Euro  – bis wann die Regelung gilt
Kinderfreizeitbonus: 100 Euro pro Kind – muss man dafür einen Antrag stellen?

Kinderfreizeitbonus: 100 Euro pro Kind – muss man dafür einen Antrag stellen?

Kinderfreizeitbonus: 100 Euro pro Kind – muss man dafür einen Antrag stellen?
Hoffnung für Millionen Deutsche: Renten dürften im kommenden Jahr wieder steigen

Hoffnung für Millionen Deutsche: Renten dürften im kommenden Jahr wieder steigen

Hoffnung für Millionen Deutsche: Renten dürften im kommenden Jahr wieder steigen
So viele Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland  –  vor allem in diesen Ländern

So viele Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland  –  vor allem in diesen Ländern

So viele Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland  –  vor allem in diesen Ländern

Kommentare