Dienstleistungen, Produkte, Lebensmittel

Corona: So stark sind die Friseurpreise gestiegen – was für Verbraucher in nur einem Jahr noch teurer wurde

Friseure müssen zwar in der „Ruhepause“ vor Ostern wieder schließen – der verlängerte Lockdown betrifft Salons jedoch nicht.
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Innerhalb eines Jahres sind auch beim Friseur die Preise spürbar gestiegen.

Eine Auswertung zeigt, wie die Durchschnittspreise von März 2020 bis März 2021 gestiegen sind - beim Friseur und anderen Dienstleistern, aber auch bei vielen beliebten Produkten.

Die Coronakrise* kommt viele Verbraucher teuer zu stehen. So sind einem Bericht zufolge nicht nur viele Lebensmittel von März 2020 bis März 2021 spürbar teurer geworden, sondern in diesem Zeitraum auch die Durchschnittspreise für viele Dienstleistungen stark gestiegen. Das zeigt laut „Bild am Sonntag“ (Ausgabe vom 9. Mai) eine Auswertung der Zeitung von Zahlen des Statistischen Bundesamtes - die „BamS“ hat dazu eine Liste mit den jeweiligen Preissteigerungen veröffentlicht:

Bericht: Viele Preise in der Coronakrise von März 2020 bis 2021 gestiegen:

  • Glücksspiele: + 13,3 Prozent
  • Diesel: + 12,9 Prozent
  • Benzin: + 12,7 Prozent
  • Computer-Software: + 10,2 Prozent
  • e-Books: + 10,1 Prozent
  • Inlandsflüge: + 9,4 Prozent
  • Friseur (Herren): + 9,2 Prozent
  • Friseur (Damen): + 6,8 Prozent
  • Pflanzen/Blumen: + 5,9 Prozent
  • Altenheime: + 5,9 Prozent
  • Kameras (Foto/TV): + 5,8 Prozent
  • Fahrräder: + 5,5 Prozent
  • Vollmilch: + 5,1 Prozent
  • Bankgebühren: + 5,0 Prozent
  • Auslandsflüge: + 4,7 Prozent
  • Zigaretten: + 4,6 Prozent
  • Sportartikel: + 3,9 Prozent
  • Gartenmöbel: + 3,5 Prozent
  • Besteck: + 3,2 Prozent
  • Schokolade: + 3,2 Prozent
  • Boote/Zubehör: + 3,1 Prozent
  • Neuwagen: + 2,9 Prozent
  • Müllabfuhr: + 2,9 Prozent
  • Heizöl: + 2,8 Prozent
  • Reis: + 2,6 Prozent
  • Käse: + 2,6 Prozent
  • Olivenöl: + 2,5 Prozent
  • Obst: + 2,5 Prozent
  • Beerdigungen: + 2,4 Prozent
  • Kartoffelchips: + 2,4 Prozent
  • Umzüge: + 2,3 Prozent
  • Speiseeis: + 2,3 Prozent
  • Fruchtsäfte: + 2,3 Prozent
  • Bekleidung: + 2,2 Prozent
  • Möbel: + 2,0 Prozent
  • Brot: + 2,0 Prozent
  • Schweinefleisch: + 1,9 Prozent
  • Gas: 1,9 Prozent
  • Spiele/Spielzeug: + 1,8 Prozent
  • Bier: + 1,8 Prozent
  • Taxifahren: + 1,7 Prozent
  • Autoreifen: + 1,7 Prozent
  • Schmuck: + 1,6 Prozent
  • Bücher: + 1,4 Prozent
  • Kaffee: + 1,4 Prozent
  • Wurst: + 1,4 Prozent
  • Fisch: + 1,3 Prozent
  • Versicherungen: + 1,3 Prozent
  • Nettokaltmieten: + 1,3 Prozent
  • Brillen: + 1,2 Prozent
  • Wein: + 1,2 Prozent
  • Elektriker: + 1,1 Prozent
  • Butter: + 1,1 Prozent
  • Geflügelfleisch: + 0,7 Prozent
  • Eier: + 0,7 Prozent
  • Spirituosen: + 0,5 Prozent
  • Tee: + 0,3 Prozent
  • Mineralwasser: + 0,3 Prozent
  • Gemüse: + 0,3 Prozent
  • Rindfleisch: + 0,2 Prozent

Quelle: Bild am Sonntag vom 9. Mai 2021

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Coronakrise: Einige Produkte wurden laut Bericht zudem günstiger

Günstiger wurden der „Bild am Sonntag“ zufolge innerhalb des genannten Zeitraums „nur wenige Produkte“: Kühlschränke etwa seien im Schnitt 0,8 Prozent billiger geworden; die Preise für Gebrauchtwagen seien um ein Prozent und die für Handys um 6,4 Prozent gesunken. Auch Computer (-3,3 Prozent) oder Uhren (-1,2 Prozent) wurden dem Bericht zufolge im Schnitt günstiger. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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