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"Bares für Rares": Hier blieben die Händler fassungslos zurück

Darauf waren die Händler nicht gefasst – und erst recht nicht auf das taffe Paar, das ihnen das Angebot unterbreitet. Schließlich geschieht etwas Unvorhergesehenes.

Die Händler aus der beliebten Trödel-Show werden Melissa Leinmüller und Julian Appelt aus Wolpertshausen sicher nicht so schnell vergessen. Das Paar hatte nicht nur eine prominente Antiquität mitgebracht, sondern auch ganz schön Haare auf den Zähnen.

Paar bringt uraltes Erbstück mit - und ist von Expertenschätzung überrascht

Rückblick: Moderator Horst Lichter und Experte Sven staunen nicht schlecht, als ihnen die beiden ein uraltes Fernrohr zur Begutachtung reichen. Während der Schätzung klärt sie Julian Appelt über die schillernde Geschichte des Prachtstücks auf.

Es hatte seiner Uroma gehört, die es von einer Frau, die sie damals pflegte, geschenkt bekam. Diese war die Witwe des berühmten Ferdinand Gluud, einem Seefahrtskapitän und gutem Freund von Graf von Zeppelin. Allerdings verunglückte Gluud auf einer Fahrt im Jahre 1913 mit dem LZ18, einem Zeppelin der Kaiserlichen Marine.

Das Fernrohr hatte er allerdings schon 1905 besessen, verriet der Kunstexperte weiter, als er noch Erster Offizier des Segelschulschiffs namens Herzogin Sophie Charlotte war. Das bezeugt auch eine Gravur auf dem Fernrohr. Allerdings weist es bereits Blessuren und Beulen in der Lederummantelung auf und auch das Durchschauen fällt wegen der milchig-weißen Optik schwer.

Dennoch wollen Melissa und Julian noch 350 Euro für das gute Stück haben – ihre Schmerzgrenze läge bei 300 Euro. Doch der Experte überrascht sie: Er schätzt das Fernrohr aus Messing wegen seines prominenten Vorbesitzers sogar auf bis zu 500 Euro. Dadurch motiviert, geht das Paar voll freudiger Erwartung in die Händlerrunde.

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Gebot zu niedrig: Paar reagiert mit drastischem Schritt

Die Händler zeigen sich von der Rarität sofort beeindruckt, schnell kommt es zu den ersten Geboten. Doch am Ende wendet sich das Blatt – die Händler wollen dem Paar nicht mehr als 320 Euro geben. Händler Walter "Waldi" Lehnertz fasst es so zusammen: "Für den Weiterverkauf muss man mit 500 Euro rechnen, aber das Fernrohr muss noch repariert werden. Da finde ich 320 Euro schon recht sportlich."

Doch was die Händler nicht wissen: Julian und Melissa haben ihre Schmerzgrenze nach der positiven Expertenschätzung auf 400 statt der anfänglichen 300 Euro angehoben. Und die wollen sie unbedingt haben, ansonsten nehmen sie das Erbstück wieder mit nach Hause. So schnell gibt Händler Fabian Kahl nicht auf – und nennt ihnen sein letztes Angebot: 350 Euro.

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Doch das Paar aus Wolpertshausen bleibt nach kurzem Zögern hart und lehnt ab. Kein Wunder also, dass den Händlern hinsichtlich des geplatzten Deals die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben steht. Doch das Paar "fährt mit einem guten Bauchgefühl nach Hause", verrät Julian nach der Sendung. "Wir mussten es nicht um jeden Preis verkaufen und jetzt wird es eben an die nächste Generation weitergegeben."

Lesen Sie auch: Diese Familie will 2.700 Euro für ihr Fundstück - doch damit hätten sie am Ende nicht gerechnet.

jp

Rubriklistenbild: © ZDF (Screenshot)

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