Forderung prüfen: Vorsicht Inkasso-Schreiben

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Bei unerwarteten Schreiben von Inkasso-Unternehmen sollte der Verbraucher unbedingt alle Angaben zur Firma prüfen. Oft stimmt die angegebene Mail-Adresse nicht. Foto: Christian Charisius

Wer von einer Inkasso-Firma Post erhält, glaubt oft, versehentlich eine Rechnung nicht beglichen zu haben. Doch dies ist gar nicht immer der Fall. Denn manchmal steckt hinter solchen Schreiben auch eine Betrugsmasche.

Leipzig (dpa/tmn) - Erhalten Verbraucher ein Schreiben eines Inkasso-Büros sollten sie skeptisch sein und die Forderung genau kontrollieren - also nicht einfach bezahlen, sondern etwa die angegebene Adresse und E-Mail prüfen.

Das gilt besonders, wenn Verbraucher von dem angeblichen Vertragsabschluss nichts wissen. Darauf macht die Verbraucherzentrale Sachsen aufmerksam. Dort gab es seit Anfang des Jahres bereits 130 Anfragen von Verbrauchern zum Thema "dreiste Inkassofirmen". Die Erfahrung der Verbraucherschützer: Mitunter verlangen unseriöse Inkasso-Unternehmen Geld, das ihnen nicht zusteht. Sie verschicken massenhaft Rechnungen und Mahnungen und hoffen, dass ahnungslose Verbraucher sie begleichen. Dadurch sollte man sich nicht verunsichern lassen.

Jüngste Betrugsmasche: Die sogenannte Euro Inkasso AG fordert derzeit massenhaft von Verbrauchern 120 Euro für eine angebliche telefonische Anmeldung für 300 Gewinnspiele bei Win24. Die Firma gibt an, dass sie in der Schweiz registriert ist, laut IBAN-Kennung befindet sich das Konto in Litauen, der Sitz soll aber in Berlin sein - bei der angegebenen Adresse in einem Bürogebäudes war das Unternehmen nach Angaben der Verbraucherschützer nicht bekannt. Als Absender gilt eine AG und als Postbevollmächtigter eine GmbH - beide konnten die Verbraucherschützer im deutschen Rechtsdienstleistungsregister nicht finden. Auch die angegebene E-Mail funktionierte nicht. Das alles spricht dafür, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt.

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