Echsen während der Winterruhe nicht füttern

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Leopardgeckos (Eublepharis macularius) gehören zu den wechselwarmen Tieren und brauchen in der kälteren Jahreszeit Winterruhe. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn es für ihre Besitzer schade ist: Echsen brauchen während der Winterzeit Ruhe. Halter sollten die Beleuchtung im Terrarium entsprechend verringern.

Echsen wie Bartagamen und Leopardgeckos müssen Winterruhe halten. Da die Tiere normalerweise in Steppen oder Steinwüsten leben, brauchen sie relativ warme Temperaturen zum Überwintern. Zwischen 15 bis 20 Grad sind ideal. Zusätzliche Wärmelampen im Terrarium schalten Halter besser aus. Außerdem sollten sie die Beleuchtungsdauer langsam innerhalb von vier Wochen von 14 auf 6 bis 8 Stunden reduzieren. Darauf weist die Bundestierärztekammer hin.

Sobald Licht und Temperatur reduziert werden, dürfen die Tiere nicht mehr gefüttert werden. Aufgrund ihres reduzierten Stoffwechsels können die Echsen das Futter nicht mehr verdauen. Frisches Wasser brauchen sie aber auch während der Winterruhe.

Normalerweise vergraben sich die Echsen während der Ruhephase im Sand. Tauchen sie gelegentlich auf oder öffnen von Zeit zu Zeit die Augen, ist das normal und kein Grund zur Sorge.

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