Best of Kambodscha in Asien

Was muss man gesehen haben in Kambodscha?

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Kambodschas Highlight: Die Tempelanlagen von Angkor Wat

Während Thailand heute zu den meistfrequentierten Reisezielen gehört, ist sein Nachbarland Kambodscha noch ein echter Geheimtipp – authentisch, geheimnisvoll und weitestgehend unberührt vom Massentourismus.

Während Thailand heute zu den meistfrequentierten Reisezielen gehört, ist sein Nachbarland Kambodscha noch ein echter Geheimtipp – authentisch, geheimnisvoll und weitestgehend unberührt vom Massentourismus. Neben den weltberühmten Tempelanlagen Angkor Wat, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, hat das Land am Golf von Thailand noch einiges mehr zu bieten. Das Paradies am anderen Ende der Welt verfügt über atemberaubende Landschaften – von traumhaften Stränden mit Karibikflair über wilde Dschungellandschaften bis hin zum riesigen See Tonle-Sap mit seinen schwimmenden Dörfern.

In den modernen Metropolen des Landes erwarten Dich kulturelle Highlights. Tauche in die tragische, kambodschanische Geschichte ein, feiere bis in die Morgenstunden in einer der zahlreichen Rooftop-Bars oder schlendere über die authentischen Straßenmärkte mit jeder Menge frittiertem Seafood und traditionellen Currys. Erfahre im folgenden Guide alles, was Du über deine Reise durch Kambodscha wissen solltest. Übrigens hat Kambodscha mehr Feiertage als andere Länder dieser Welt.

Rundreise durch Kambodscha - Asien – wie lange, was zu sehen in?

Die berühmte Tempelanlage Angkor Wat ist das Aushängeschild des Landes, weshalb viele Urlauber für nur wenige Tage von Thailand oder Vietnam aus nach Kambodscha einreisen. Da das südostasiatische Land aber so viel mehr zu bieten hat, lohnt sich eine Rundreise, um das authentische Leben und vom Massentourismus entfernte Attraktionen kennenzulernen.

Bringst Du 7-8 Tage Zeit in Asien mit, reicht das für Kambodschas Highlights und den Besuch einiger Traumstrände vollkommen aus. Starte beispielsweise in Siem Reap mit der Besichtigung der Tempelanlage und bestaune anschließend die schwimmenden Dörfer auf dem Tonle Sap – dem größten See Südostasiens. Über Kompong Luong geht es weiter nach Phnom Penh, in die quirlige Hauptstadt Kambodschas. Bleibt Dir noch genügend Zeit, lohnt sich ein Abstecher nach Sihanoukville. Die Stadt am thailändischen Golf ist der ideale Ausgangspunkt für Schnorchel- und Relax-Tage an den malerischen Stränden. 14 Tage sind ideal für einen Kambodscha-Besuch: So entdeckst Du das Land auf die unterschiedlichsten Weisen und tauchst tief in die Kultur ein. Eine aufregende Route wäre über Siem Reap und Angkor, Tonle Sap, die Roluos-Tempelbauten, Kbal Spean, Phnom Kulen, Phnom Penh und etwas Entspannung auf den (Halb-)Inseln Kep und Koh Rong.

Stehen Dir 21 Tage oder mehr zur Verfügung, kannst du an während deiner Reise durch Asien noch kurze Abstecher nach Thailand, Laos oder Vietnam anhängen.

Die Anreise - Wie lange fliegt man nach Kambodscha?

In Kambodscha gibt es die drei internationalen Flughäfen Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville. Von Deutschland aus wirst Du keine Direktflüge finden – die erste Wahl ist daher ein Flug mit Zwischenstopp in Bangkok. Die Flugdauer beträgt circa 12 Stunden. Hier kannst Du entscheiden, ob Du mit einer günstigen Airline weiter nach Kambodscha fliegst oder die Grenze via Landweg überquerst. Zahlreiche Reiseveranstalter bieten Überfahrten in Minivans und Bussen an.

Beachte, dass Du für Kambodscha ein Visum benötigst! Um Touristenfallen aus dem Weg zu gehen, bekommst du das am günstigsten direkt am Grenzübergang (Visa on Arrival) oder im Voraus (E-Visum).

Was kostet eine Reise nach Kambodscha?

Siehst Du von den Flugkosten, die bei circa 450 Euro starten, einmal ab, ist Kambodscha aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation ein sehr günstiges Reiseland und nicht umsonst ein echtes Backpacker-Paradies.

Auf Deiner Rundreise kommst Du am günstigsten per Bus voran – im Schnitt solltest Du 4-5 Euro pro Tag für Reise- und Buskosten einkalkulieren. Unterkünfte kannst Du getrost vor Ort buchen. Einfache Backpacker-Unterkünfte mit Mehrbettzimmern findest Du ab circa 5 Euro/Nacht, klimatisierte Hotelzimmer ab circa 15 Euro und luxuriöse Resorts bereits ab 50 Euro/Nacht. Ähnlich günstig ist die Verpflegung: Während Du auf dem Land oft mit nur 1-2 Euro satt wirst, kostet eine Mahlzeit in der Stadt durchschnittlich 5 Euro. Eintrittspreise variieren – von Angkor Wat mit circa 35 Euro bis zu kleineren, kostenfreien Tempeln.

Achtung: Die kambodschanische Währung heißt Riel – ein Euro entspricht circa 4.500 Riel.

Die Highlights und Sehenswürdigkeiten Von Kambodscha

Ein Must-Do-Stopp Deiner Rundreise sollte Siem Reap sein. Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt Angkor Wat – die beeindruckende Tempelanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Rund um Angkor wurden zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert mehr als tausend Tempel errichtet, die sich zu einem wichtigen Machtzentrum entwickelten. Abseits der Plätze vor dem Haupttempel genießt Du die beeindruckende Atmosphäre ganz ohne Touristenmassen. Siem Reap bietet jedoch noch viel mehr: Das Floating Village, ein Dorf auf über fünf Meter hohen Stelzen, beeindruckt mit seinen bunten Holzhäuschen. Am Abend lohnt sich ein Besuch der Pub Street. Die quirlige Atmosphäre rund um Souvenirstände, Kleidung, frittierte Taranteln und Skorpione zieht in ihren Bann.

Weiter geht es von Siem Reap über den Tonle Sap nach Battambang. Die Bootsfahrt schier unendliche Sumpfgebiete und an schwimmenden Dörfern vorbei ist ein einmaliges Erlebnis. Battambang, die zweitgrößte Stadt Kambodschas, lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Hier wimmelt es nur so an hübschen Cafés, kleinen Restaurants und auf Adrenalinjunkies wartet eine Zugfahrt mit dem abenteuerlichen Bamboo-Train.

Weiter im Süden des Landes liegt die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Inmitten des beeindruckenden Wirtschaftszentrums Kambodschas mit 1,5 Millionen Einwohnern steht der Royal Palace, sowie kleinere Tempel und Pagoden. Auf dem großen Zentralmarkt Phsar Thmei kannst Du Dich durch die kambodschanische Küche schlemmen und einmalige Mitbringsel für Zuhause shoppen. Sightseeing in Phnom Penh funktioniert am besten ganz landestypisch mit dem Tuk-Tuk – die Fahrer haben meist einige Geheimtipps auf Lager.

Nicht weit von Phnom Penh entfernt, triffst Du auf die traurige Geschichte des Landes. Die Killingfields und das Foltergefängnis S-21 sind Zeitzeugen aus der Zeit von Diktator Pol Pot und lassen Dich die furchtbare Vergangenheit hautnah erleben. Auf den Killingfields, die zugleich Grab- und Gedenkstätte sind, liegen zwischen 15.000 und 20.000 Menschen begraben.

Von Phnom Penh geht es weiter südwestlich in das einst beliebteste Seebad Kambodschas, nach Kep. Die riesige Krebsstatue im Meer kündigt bereits das Highlight Keps an – den Crab Market. Hier findest Du alles, was das Meer so hergibt. Der Seafood-Markt gilt nicht umsonst als der Beste des Landes.

Immer nördlich entlang der Golfküste kommst Du in die kleine Küstenstadt Sihanoukville. Entlang der traumhaften Strandpromenade am Otres Beach erwarten Dich Cafés und Restaurants. Hier wird bis in die Morgenstunden ausgelassen gefeiert. Sihanoukville ist auch perfekter Ausgangspunkt auf die benachbarte Insel Koh Rong mit ihren sagenhaften Traumstränden und zur Schwesterinsel Koh Rong Samloem mit dem sagenumwobenen Hippie-Dorf.

Reist Du über Vietnam oder Laos ein, lohnt sich ein Abstecher nach Ratanakiri. Weit weg von Massentourismus und Partyleben, entdeckst Du hier den wilden Osten des Landes und hast die Wahl zwischen zahlreichen Outdoor-Aktivitäten. Bei der Anreise über Thailand kommst Du am Cambodia Wildlife Sanctuary vorbei, einem riesigen Naturschutzgebiet aus Sümpfen, steppenähnlichem Grasland und Tieren, die vom Aussterben bedroht sind. Ein Paradies für jeden Naturliebhaber.

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