Wassereinspritzung soll BMW M3 und M4 sparsamer machen

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Im Safety Car der MotoGP-Serie ist sie bereits drin: die Wassereinspritzung zur Steigerung der Leistung - oder zur Senkung des Verbrauchs. Foto: BMW/Uwe Fischer

Höhere Leistung bei geringerem Verbrauch - das will BMW M mit einer Wassereinspritzung möglich machen. Getestet wird die Technik bereits. Bald soll es eine Sonderserie geben.

München (dpa/tmn) - Beim BMW M3 und M4 soll der Verbrauch mit Hilfe einer Wassereinspritzung sinken. "Wir wollen so ein Auto in weniger als zwei Jahren auf der Straße haben", sagte M-Chef Frank van Meel von der BMW M GmbH.

Eine Sonderserie mit Wassereinspritzung ist bereits geplant. Bislang ist die Wassereinspritzung im Safety Car der MotoGP-Serie eingebaut.

Beim 317 kW/431 starken Sechszylinder-Turbo des M4 soll sich die Leistung dank Wassereinspritzung um etwa zehn Prozent oder jeweils rund 37 kW/50 PS und 50 Newtonmeter erhöhen - ohne Verbrauchsnachteile. Wie im Rennwagen soll Wassernebel in die verdichtete Ladeluft gespritzt werden, die im Sammler hinter dem Turbo verdunstet und so die Temperatur senkt. Das ermöglicht eine Erhöhung des Ladedrucks ohne schädliche Nebenwirkungen.

Die gleiche Technik lässt sich laut BMW M zur Verbrauchsminderung nutzen und bringt bei konsequenter Auslegung einen Effizienzgewinn von etwa acht Prozent. Während fünf Liter destilliertes Wasser im Kofferraum des Safety Car bei einem Rennen für etwa eine Tankfüllung ausreichen, müssen Kunden weniger oft Wasser tanken, sagt van Meel. "Im Alltag auf der Autobahn rechnen wir damit, dass man bei jedem fünften Tankstopp nachfüllen muss."

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