Praktisch

VW Caddy: Der Kumpeltyp

+
Der neue VW Caddy.

VW hat seinen Caddy aufgefrischt: Die vierte Generation des bei Handwerkern und Familien beliebten Kleintransporters steht ab Juni bei den Händlern.

Trotz deutlich hochwertigerer Ausstattung und vielen serienmäßigen Sicherheitsassistenten gibt es ihn zu einem niedrigeren Preis: Los geht es ab 18.242 Euro für den Hochdachkombi, mindestens 17.594 Euro werden für den kastenförmigen Kumpeltyp fällig.

Und das fiel uns bei einer ersten Sitzprobe auf: Der Caddy ist optisch gereift, nähert sich dem Outfit der Pkw-Brüder Polo & Golf. Die bislang rundlich-braven Konturen sind markanten kantigen Linien gewichen. Front und Heck erhielten neue Schürzen, Nebelscheinwerfer, Rückleuchten sowie einen kleinen Spoiler. Felgen gibt’s neuerdings auch in Wagenfarbe.

Zugelegt hat der Caddy auch an inneren Werten: Cockpit, Schalter und Instrumente sind wertig wie im Polo, schick die neue Dekorleiste sowie die Seitenverkleidungen und Lüfterdüsen.

Modern sind das neue Infotainment-System mit optionalem 6,3-Zoll-LED-Bildschirm in der Mittelkonsole sowie die vielen serienmäßigen Assistenzsysteme wie Multikollisionsbremse und Tempomat. Gegen Aufpreis sind u.a. Rückfahrkamera City-Notbremsfunktion, Abstandsregler, Müdigkeitserkennung und automatisches Fernlicht im Angebot.

Raumgefühl und Rundumsicht sind immens. Praktisch die zahlreichen Ablagen wie z. B. die Schubfächer unter den Sitzen für jede Menge Krimskrams – sogar Din-A4-Ordner haben hier Platz. Für die Rücklehnen gibt’s Klapptischchen.

Der Caddy als Lademeister

Autor Uwe Fajga beim ­Sitztest.

Optional hat er bis zu sieben Sitzplätze – mit viel Platz für Knie und Kopf. Im Fünfsitzer beträgt das Kofferraumvolumen bei umgelegter Rückbank bis zu 2850 Liter, bei herausgenommener zweiter Sitzreihe 3030 Liter – insgesamt sind 900 Kilogramm Zuladung möglich. Zudem ist die Vordersitzlehne zum Transport von längeren sperrigen Regalen eben umklappbar. Überaus praktisch ist die seitliche rechte Schiebetür – gegen Aufpreis auch für die linke Seite erhältlich.

Neues findet sich unterm Blech: drei bis zu 28 Prozent sparsamere Benzinmotoren von 84 bis 125 PS sowie vier Dieselaggregate von 75 bis 150 PS, allesamt mit Euro-6-Abgasnom. Außerdem ist eine CNG-Erdgas-Version erhältlich: Der 1,4-l-TGI verbrennt nur 4,1 kg Erdgas (CNG) auf 100 Kilometer. Den Caddy gibt’s zudem mit Automatik und Allradantrieb.

Sugar Daddy! Der neue VW Caddy

Sugar Daddy! Der neue VW Caddy

Uwe Fajga

Mehr zum Thema:

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

Meistgelesene Artikel

Carbage Run: Billige Schrottkiste statt teurer Oldtimer

Carbage Run: Billige Schrottkiste statt teurer Oldtimer

ADAC-Kindersitztest: Diese Modelle sind durchgefallen

ADAC-Kindersitztest: Diese Modelle sind durchgefallen

Neuer Seat Ibiza: Agil, komfortabel, bezahlbar

Neuer Seat Ibiza: Agil, komfortabel, bezahlbar

Ferrari 488 GTO: Knackt er die 700-PS-Grenze?

Ferrari 488 GTO: Knackt er die 700-PS-Grenze?

Kommentare