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Verkehrszeichen soll seltenes Tier schützen – sie sind nach Deutschland zurückgekommen

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Der Biber war in Deutschland schon ganz ausgerottet – aber er ist zurück und hat sogar ein eigenes Verkehrzeichen.

Autofahren kann mitunter ganz schön Nervenaufreibend sein. Zurzeit aus ganz unterschiedlichen Gründen. Da ist die Hitze, die das Lenkgrad glühen lässt (ein einfacher Tipp hilft übrigens), da sind irre Verkehrsregeln, die keiner kennt – und dann gibt es noch unglaubliche Verkehrsschilder, deren Existenz kaum zu glauben ist.

Aber manche Schilder sind auch ausgesprochen niedlich. Wenn sie zum Beispiel bedrohte Tiere schützen sollen. Allerdings sind die Tierschilder in der Straßenverkehrsordnung oft gar nicht vorgesehen. Das Biberschild, das es an einigen Orten des Landes gibt, sollte aber trotzdem beachtet werden.

Biber-Verkehrsschild ist in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen

Nicht viele Menschen haben in Deutschland das Glück, schon mal einen Biber in freier Wildbahn gesehen zu haben. Die Tierchen, die für ihre Damm-Bauten bekannt sind, sind in Deutschland geschützt und ihre Arbeitsdämme dürfen nur in dringlichen Ausnahmefällen auf Anordnung der Naturschutzbehörde erniedrigt werden. Noch höheren Schutz genießen die Wohndämme der Tiere.

Mehrere Städte und Gemeinden in Deutschland, bei denen sich Biber angesiedelt haben, entscheiden sich dafür, Verkehrszeichen aufzustellen, um Biber besonders dort zu schützen, wo sie eine Straße überqueren müssen. Sie können in Absprache mit den Behörden angebracht werden, auch wenn die Straßenverkehrsordnung sie nicht kennt. Meist verweisen die Verkehrszeichen auf einen Biberwechsel zu bestimmten Uhrzeiten, in denen Verkehrsteilnehmer dann besonders vorsichtig fahren sollten.

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