Autonomes Fahren

Unfall bei Paralympics: Toyota stoppt Autopilot-Shuttle im olympischen Dorf

Toyota e-Palette im Tokioter olympischen Dorf
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Gestoppt: die autonomen, elektrischen Toyota e-Palette im olympischen Dorf bei den Tokio-Spielen

Bei den Paralympics in Tokio verletzte ein autonom fahrender Toyota-Bus einen Athleten – Tiefpunkt eines unglücklichen Sponsor-Engagements.

Tokio (Japan) – Das autonome Fahren gehört zu jenen Technologien, die überaus optimistisch angegangen wurden, aber deutlich schwieriger umzusetzen sind als zunächst angenommen. Immer wieder kommt es zu Unfällen mit autonomen Testfahrzeugen. Jetzt hat es sogar bei einem Vorzeige-Projekt des japanischen Autoriesen Toyota gekracht: Der neben Volkswagen weltgrößte Autobauer ist seit 2015 offizieller Autopartner der Olympischen Spiele und einer der 60 Sponsoren. Das Sport-Ereignis in Tokio war da natürlich als ganz große Bühne geplant, doch aus Sorge, in die Corona-Diskussion um die Olympiade gezogen zu werden, reduzierten die Japaner ihr Engagement deutlich.

Immerhin erfüllte Toyota seine Zusage, Autos für Shuttle-Dienste und andere Transportaufgaben zur Verfügung zu stellen. Insgesamt waren etwa 4.000 Fahrzeuge im Einsatz, unter ihnen 20 elektrische, autonom fahrende Kleinbusse des Typs e-Palette: Diese Robotaxis chauffierten Athleten, Funktionäre und Besucher durch das olympische Dorf. Was als Demonstration technologischer Kompetenz geplant war, endete jetzt bei den Paralympics im Anschluss an die Olympischen Spiele im Desaster: Beim Shuttle-Service von Toyota kollidierte nun einer der autonomen Busse mit einem sehbehinderten Fußgänger, wie 24auto.de* berichtet: Der japanische Judoka Aramitsu Kitazono wurde dabei verletzt, und kann nach Medienberichten nicht mehr an den Wettkämpfen teilnehmen. Toyota stoppte daraufhin die autonomen Shuttle-Fahrtem und entschuldigte sich.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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