Taxi-Betreiber gründen internationales App-Netzwerk

+
Herausputzen für neue Ideen: Mit einer neuen App wollen die Taxi-Unternehmen international kooperieren. Foto: Andreas Arnold

Genf (dpa) - Die Taxibranche meckert nicht nur. Angesichts der Konkurrenz aus dem Internet arbeitet sie an einer neuen App, die auch international funktioniert. In 13 Ländern funktioniert Taxi-App bereits.

Das Taxi-Gewerbe tut sich international zusammen, um der Konkurrenz aus dem Internet besser Paroli bieten zu können. Mehrere Betreiber gründeten ein Netzwerk, das den grenzübergreifenden Einsatz von Smartphone-Apps der Branche vorantreiben soll. Unter den Gründungsmitgliedern ist der Betreiber der deutschen App Taxi.eu, wie der Branchenverband IRU am Dienstag mitteilte.

Apps von neuen Taxi-Rivalen wie Uber kann man international nutzen. Anwendungen aus dem klassischen Taxi-Gewerbe sind dagegen meist lokal oder nur in einigen Ländern einsetzbar, wo es Kooperationen mit dortigen Anbietern gibt. Das neue Netzwerk deckt zunächst Städte in 13 Ländern ab, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande, Indien und die USA.

Das Taxi-Gewerbe wirft dem App-Anbieter Uber unfairen Wettbewerb vor, weil der Fahrten-Vermittler gesetzliche Vorschriften aushebele. Mit Uber können Nutzer Fahrten bei Privatpersonen buchen. Das Startup aus San Francisco ist laut Medienberichten gerade dabei, sich bis zu zwei Milliarden Dollar bei Investoren zu besorgen. Den Berichte zufolge hat Uber selbst noch eine zusätzliche Reserve von einer Milliarde Dollar.

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Meistgelesene Artikel

Skoda-SUV: Kodiaq bereits ab knapp 25.000 Euro

Skoda-SUV: Kodiaq bereits ab knapp 25.000 Euro

So kommen Sie sicher durch Autobahnbaustellen

So kommen Sie sicher durch Autobahnbaustellen

Was nach diesem Parkunfall passiert, ist unglaublich

Was nach diesem Parkunfall passiert, ist unglaublich

ADAC-Kindersitztest: Diese Modelle sind durchgefallen

ADAC-Kindersitztest: Diese Modelle sind durchgefallen

Kommentare