Suzuki SX4 S-Cross

Hoffnungsträger aus Fernost

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Suzuki SX4 S-Cross erfüllt den Wunsch nach einem komfortablen SUV auch für Familien.

Schicker, komfortabler und sparsamer – Suzuki legt sich in der kompakten SUV-Klasse mächtig ins Zeug. Mit dem neuen SX4 S-Cross – ein echter Hingucker...

...hat der japanische Geländewagenpionier jetzt auch junge Familien als neue Zielgruppe im Visier.

Ab 19.490 Euro stehen wahlweise ein 120 PS starker 1,6-Liter-Benziner bzw. ab 21.690 ein gleich starker Diesel bei den Händlern. Wahlweise ist er als Frontantrieb oder Allrad (1700 Euro extra) erhältlich. Wir haben die neue SX4-Generation getestet.

Optisch wurde der neueste Suzuki durch das Crossover-Design erheblich aufgepeppt. Vorn wirkt der SX4 jetzt richtig bullig, und unter den Front- und Heckstoßfängern sowie an den Seitenschwellern blitzen silberne Zierleisten aus Kunststoff.

Die außergewöhnliche Lackierung Crystal Lime Metallic kostet 500 Euro Aufpreis

Markant ist auch der Wachstumsschub, den die Japaner dem neuen Hoffnungsträger verpassten. Dank längerer Karosserie und größerem Radstand haben alle Insaßen jetzt vorn und hinten richtig Platz. Das Kofferraumvolumen ist gar um 60 Prozent auf 430 Liter gestiegen. Legt man die zweiteilige Rückbank um, kommt man gar auf 1269 Liter – ein Topwert in der Klasse. Das Raumgefühl wird weiter gesteigert, gönnt man sich das neue Panorama-Glasschiebedach. Geöffnet sorgt es auf 56 Zentimeter Länge für Frischluft-Feeling.

Japanische Zurückhaltung hingegen beim neugestalteten Cockpit: Bis auf die bequemen höhenverstellbaren Ledersitze gibt’s hier viel Hartplastik. Zudem fällt die Basisausstattung mit Start-Stopp-Automatik, Klimaanlage, Radio, Berganfahrhilfe und Tempomat nicht gerade üppig aus. Gegen Aufpreis ist in den beiden weiteren Varianten jedoch so ziemlich alles zu haben – bis auf Assistenzsysteme und Internet-Anschluss.

Im Cockpit herrscht japanische Zurückhaltung.

Fahrtechnisch ent­puppt sich der SX4 als Allradversion bei unseren Testfahrten als zuverlässiger, bequemer und durchaus agiler Gefährte. Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk stramm. Der Vierzylinder-Benziner ist mit dem Fünfgangschaltgetriebe zunächst etwas behäbig. Seine 120 PS zeigt er erst nach fleißigem Schalten und bei hohen Drehzahlen. Zum täglichen Gebrauch und Ausflug mit der Familie taugt er jedoch allemal. Alternativ gibt’s beim Benziner auch ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe. Mit bzw. ohne Allradantrieb schafft er 165 bzw. 180 km/h Spitze und überrascht mit sparsamen 5,8 Litern Durchschnittsverbrauch.

Ein bisserl mehr – nämlich 7,4 Liter – schluckt bei sportlicher Fahrt im Mittelgebirge der Allrad-Diesel. Das neue Topmodell gibt es nur mit einem Sechsgangschaltgetriebe. Der Vierzylinder-Turbodiesel treibt den SX4 nicht nur im hohen Drehzahlbereich dynamisch und flott an. Selbst beim Überholen hat er noch Reserven und schafft in der Spitze 175 km/h. Der Allrad DDiS kostet je nach Ausstattung zwischen 25.190 und 28.990 Euro.

Das Kofferraumvolumen umfasst 430 bis 1269 Liter.

Im Preis inbegriffen ist dann auch ein Allgrip-Antrieb, eine Anfahr- bzw. Fahrhilfe für verschiedene Straßenbeschaffenheiten. Per Drehschalter an der Mittelkonsole sind je nach Straßenzustand vier Fahrmodi wählbar– Auto, Sport, Snow und Lock. Der Snow-Modus ist für Fahrten im Schnee oder auf rutschigem Untergrund, Lock-Modus dient dazu, den SX4 aus Schnee, Schlamm oder Sand zu befreien. Trotz Offroad-Design und Allradantrieb: Ein echter Geländewagen ist der SX4 aufgrund seiner geringen Bodenfreiheit von nur 16 Zentimetern nicht. Offroad-tauglich ist er maximal für Fahrten auf Schotterstraßen zum Fischen am See oder zur abgelegenen Berghütte.

Spezielles Zuckerl für neue SX4 -Käufer: Suzuki übernimmt für ein Jahr die Vollkaskoversicherung! Interessant auch: Der bisherige SX4 bleibt als preisgünstiger Classic mit viel Zubehör vorerst weiter im Programm: ohne Allrad ab 17.490 Euro, mit Allrad ab 18.990 Euro.

Heinz Wilhelm

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