Stützlast beim Caravan möglichst ausreizen

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Weniger Risiko im Verkehr: Camper sollten die Stützlast ihres Wohnwagens maximal ausnutzen. Foto: Daniel Reinhardt

Mit dem Wohnwagen in den Urlaub zu fahren ist nicht ohne Risiko. Der Pkw bremst schlechter und kann ins Schlingern geraten. Deshalb sollte die Stützlast des Wohnwagens ausgereizt werden. Was es dabei zu beachten gibt, erklärt der Tüv Süd.

München (dpa/tmn) - Camper sollten die Stützlast ihres Wohnwagens maximal ausnutzen. Darauf weist der Tüv Süd hin. Dadurch sinkt den Experten zufolge das Risiko, dass der Wohnwagen schlingert. Auch die Bremswirkung ist besser.

Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem die Caravan-Deichsel auf die Anhängerkupplung des Autos drückt. Camper finden an Kupplung und Deichsel Angaben zur maximalen Stützlast. Die Werte können unterschiedlich sein. Maßgeblich sei die niedrigere Gewichtsangabe, erklärt der Tüv Süd.

Vor der Abreise misst man die Stützlast des Anhängers - etwa mit einer Personenwaage. Dafür platziert man einen Gegenstand auf der Waage, auf dem die Deichsel aufliegt und der den Caravan waagerecht hält.

Auch wichtig: Schwere Fracht sollte über der Achse des Caravans lagern. Wird zum Beispiel zu viel Gewicht hinter die Anhänger-Achse geladen, wirkt sich das negativ auf die Fahrstabilität aus.

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