Lohnt sich das?

Saisonkennzeichen für den Sommer: Was Auto- und Motorradfahrer beachten müssen

Durch Saisonkennzeichen Geld sparen
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Ein Saisonkennzeichen kann sich durchaus lohnen.

Manche Autos kommen nur im Sommer zum Einsatz. Genauso wie Motorräder und viele Wohnmobile. Dann kann ein Saison-Kennzeichen ausreichen.

Wer sein Motorrad nur bei sonnigem und warmem Wetter aus der Garage holt, kann bares Geld sparen. Wird ein Fahrzeug Monate lang tatsächlich nicht gefahren, lohnt sich ein sogenanntes Saisonkennzeichen, erklärt der ADAC. Denn sowohl Kfz-Versicherung als auch die Steuern werden dann nur anteilig berechnet.

Für die Beantragung braucht man Personalausweis oder Reisepass, Fahrzeugschein oder -brief sowie die elektronische Versicherungsbestätigung und eine gültige HU-Bescheinigung*.

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Saisonkennzeichen fürs Auto, Motorrad oder Wohnmobil

Das Kennzeichen gilt für jede Saison und muss nicht immer wieder neu beantragt werden. Eine Saison dauert mindestens zwei und höchstens elf Monate. Der Zeitraum kann mit einer erneuten Versicherungsbestätigung und einer Ummeldung bei der Zulassungsstelle auch später noch geändert werden.

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Saisonkennzeichen: Die Bußgelder drohen bei Regel-Verstoß

Wenn es nicht genutzt wird, muss das Fahrzeug allerdings auf einem privaten Stellplatz stehen. Es darf im Ruhezeitraum zum Beispiel nicht einfach an der Straße parken, sonst drohen 40 Euro Strafe.

50 Euro werden fällig, wenn man das Fahrzeug in der nicht versicherten Zeit dennoch fährt. Außerdem verstößt man damit gegen das Pflichtversicherungsgesetz und begeht eine Straftat. (dpa/ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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