Verfolgungsjagd

Polizei jagt Tesla über elf Kilometer - als Beamten ihn stoppen, sind sie geschockt

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Die Polizei in Kalifornien jagte elf Kilometer lang einen Tesla Model S und war überrascht, als sie den Wagen stoppen konnte. (Symbolbild)

Erst nach sieben Minuten können die Beamten das Elektro-Auto stoppen. Am Steuer saß ein lokaler Regierungsbeamter.

Diese Verfolgungsjagd dürfte der Polizei lange in Erinnerung bleiben. Über elf Kilometer verfolgte die California Highway Patrol einen Tesla in San Francisco - und der Fahrer merkte nichts. Warum, das erkannten die Beamten, als sie den Wagen nach sieben Minuten stoppten.

Verfolgungsjagd bei 112 km/h - betrunkener Fahrer verschläft alles

Denn der Tesla-Fahrer - ein Regierungsbeamter - war betrunken. Aber das war nicht der einzige Grund, warum der Mann die Sirenen der Polizei ignoriert hatte. Zu allem Überfluss schlief der Mann nämlich auch noch und wurde erst durch die Beamten geweckt. Das berichtet das britische News-Portal "The Sun".

Demnach war der Tesla Model S mit rund 112 km/h unterwegs, als die Polizei auf das Fahrzeug aufmerksam wurde. Da der Fahrer nicht auf die Zeichen der Beamten reagierte, fuhr ein Streifenwagen neben den Tesla. Erst dann bemerkten die Polizisten, dass der Fahrer schlief und das Fahrzeug mit Autopilot fuhr. Um den Wagen zu stoppen, setzte sich eine Polizeistreife davor und zwang den Autopiloten zum Halt.

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Tesla-Fahrer nach Alkohol-Fahrt verhaftet

Nachdem der Fahrer geweckt wurde, veranlassten die Beamten an einer nahegelegenen Tankstelle einen Alkoholtest. Dieser fiel positiv aus und der Fahrer wurde verhaftet. Gegen eine Kaution von rund 13.000 Euro (15.000 US-Dollar) kann der Tesla-Besitzer das Gefängnis bis zum Gerichtsprozess verlassen.

Die Polizei untersucht nun, wie der Mann den Autopiloten verwendet hat. Denn dieser kann nur funktionieren, wenn der Fahrer beide Hände am Steuer hat - Tesla selbst hat keine Erklärung dafür.

Video: Tesla-Autopilot verhindert Unfall

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anb

Der Bußgeld-Katalog für Temposünder

Bußgeld für Temposünder
Verwarnungsgeld, Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot - Temposünder müssen mit einer Strafe rechnen. © dpa
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Wer in der Stadt 70 km/h zu viel auf dem Tacho zahlt 680 Euro, kassiert vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.  © dpa
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Das Geld liegt auf der Straße: Kritiker halten viele Radarfallen, besonders außerhalb von Gefahrenstellen, für Abzocke. „Bundesweit erwarten Kommunen für 2013 Blitzer-Einnahmen von mehr 600 Millionen Euro“, so Torsten Florian Singer, Sprecher der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke.   © Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke
Uhu
Tausende Autofahrer sind 2012 auf einer Eifeler Landstraße in eine Radarfalle gerauscht und wurden bestraft. Eine Tempo-Sünderin klagte zwar erfolgreich gegen die Radarfalle, doch zum Schutz der nachtaktiven Uhus, die in Felsen an der Straße leben, gilt für Autofahrer mit Einbruch der Dämmerung und nachts Tempo 50 und tagsüber Tempo 70. © dpa
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen.
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen. © dpa
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Das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten andere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft. © dpa

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