Erste Eindrücke vom Opel Mokka

Pure Lebensfreude

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Ziemlich heiß: Der Opel Mokka lässt außen die Muskeln spielen.

Ein Paket voller Lebenslust – ja, wir nehmen das Fazit gleich mal vorweg: Der Opel Mokka, dessen Name an die Bohnen des Arabica-Kaffees erinnern soll, ist gelungen.

Ansehnlich, frech, kompakt, praktisch und wieselflink sind seine wichtigsten Attribute und die sollten genügen, um im noch übersichtlichen, aber rasant wachsenden SUV-B-Segment gegen Nissan Juke, Skoda Yeti oder Mitsubishi ASX erfolgreich antreten zu können.

Muskulös und kompakt

Opel Mokka: Kleiner Geländegänger mit Sinn für Alltag

Von vorn wirkt der kleine Geländegänger (4,28 Meter lang) selbstbewusst, fast wie ein Jungbulle, der übermütig mit den Hufen scharrt: Her mit Matsch und Bodenwellen! Seitlich kommt durch die Sicken ordentlich Schwung in den muskulösen Kompakten und von hinten signalisiert der silberne, nach oben gezogene Unterbodenschutz, dass der Mokka nicht nur zum Spaß in der SUV-Liga mitfahren will. Der Innenraum überrascht mit Platz auf allen Plätzen sowie Übersichtlichkeit. Hinterm zweifach höhenverstellbaren Lenkrad (optional sogar beheizbar) sitzen die Instrumentenanzeigen sowie das Infodisplay. Die Mittelkonsole ist reichlich gespickt mit Knöpfchen für Navi und Audioanlage, was Opel jedoch so erklärt: Jeder Knopf hat nur noch eine Funktion – lästige Menü-Suchen während der Fahrt sind also künftig überflüssig. Hier sollte sich beim Fahrer nach etwas Praxisübung Routine einstellen. Hinter den Passagieren bleiben noch 356 Liter Kofferraumvolumen, erweiterbar auf 1372 Liter.

Motoren und Leistung

Sicher unterwegs: So sind die Airbags im Opel Mokka platziert.

Wir testeten den 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS, 200 Newtonmetern, Sechsgang-Schaltgetriebe und Allradantrieb (Spitze 190 km/h, Beschleunigung 9,9 Sekunden, 6,4 Liter kombiniert) sowie den 1,7-Liter-CDTI mit 130 PS, 300 Newtonmetern, Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb (Spitze 187 km/h, Sprint von null auf 100 in 10,5 Sekunden, 4,9 Liter kombiniert) bei der Fahrt durch Nordfriesland. Mehr Spaß und Durchzug gibt’s eindeutig im Diesel, allerdings bleibt die Freude durch das laute Brummen des Aggregats schnell auf der Strecke. Der Benziner hätte ruhig ein paar mehr PS vertragen können. Die Lenkung macht da einiges wett: Sie ist direkt und präzise, knackige Kurven durchpflügt der Mokka gekonnt. Und: Auch bei höheren Geschwindigkeiten klebt er ohne Unsicherheiten auf der Straße. Der optionale Allradantrieb schaltet sich übrigens nur zu, wenn er benötigt wird.

Innen bietet er Eleganz.

Punkten dürfte der Mokka mit zahlreichen Sicherheitsextras, die es bislang nur in höheren Fahrzeugklassen gegeben hat. Dazu zählen adaptives Fahrlicht, Frontkamera, Abstands- und Kollisionswarner, Verkehrsschilderkennung und Spurassistent. Zudem hat er zum Spritsparen serienmäßig Start-Stopp an Bord.

Fazit

Der ist gelungen! Rund 10.000 Vorbestellungen für den Opel Mokka (ab 18.990 Euro) in Deutschland sprechen für sich.

K. Basaran

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