Elektrisierend

Die neue V-Klasse von Mercedes: Erfolgreicher Transporter steht unter Strom

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Mercedes hat die V-Klasse ein wenig aufgehübscht.

V wie Victory. Für Mercedes ist die V-Klasse ein großer Erfolg. Rund 210.000 Fahrzeuge wurden seit 2014 weltweit verkauft.

Noch besser: Die Kundengruppe ist mit unter 55 Jahren im Schnitt für Daimler-Verhältnisse sehr jung. Jetzt gibt es die neue V-Klasse.

Die große Überraschung zuerst: Als zweites Modell überhaupt nach dem Elektro-SUV EQC, der heuer noch in den Verkauf kommt, wird der erfolgreiche Transporter elektrifiziert. Er wird EQV heißen, und soll erhebliche Strecken zurücklegen können mit überschaubaren Ladezeiten. Unsere Einschätzung: Nach einem Kaffee an der Tankstelle, vielleicht eher nach einem Verlängerten, könnte gut und gerne wieder eine dreistellige Reichweiter erreicht sein.

Ganz neu in der V-Klasse: Ein 240-PS-Motor

Mehr wird noch nicht verraten, schließlich soll es in Genf beim Autosalon (7. bis 17. März) noch die ein oder andere Überraschung geben. Wir haben den EQV Concept jedenfalls schon mal gesehen und können sagen: Er sieht cool aus seiner futuristischen Front und den blauen Farbapplikationen.

Bleiben wir bei der "normalen" V-Klasse und den Motorisierungen: Eingeführt wird die neue und saubere Diesel-Generation OM 654, die bereits in der Pkw-Sparte verwendet wird. Alle Aggregate erfüllen die derzeit höchste Euro-Norm 6d Temp.

Erstmals verfügbar in der V-Klasse ist das 240-PS-Aggregat mit 500 Nm Drehmoment. Kombiniert mit dem ebenfalls neuen Neun-Gang-Getriebe stößt der 300d an die Leistungsspitze dieser Klasse vor. Den Normverbrauch beziffert Mercedes mit rund um die sechs Liter auf 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen sollen zwischen 154 und 165 g/km liegen. In immerhin 7,9 Sekunden rennt der 300 d von 0 auf Tempo 100.

Fahrbericht: Vom Biedermann zum Brandstifter - Das kann die neue B-Klasse von Mercedes.

Neue Assistenten für noch mehr Sicherheit

Auch bei den Assistenten rüstet die V-Klasse auf: Neu dazugekommen ist der aktive Brems-Eingriff in Gefahrensituationen und der Fernlicht-Assistent plus. Und dann gibt es noch ein paar kleine Feinheiten beim Design wie zum Beispiel die neue Front mit dem extrabreiten Lufteinlass, den dazugehörigen Chromspangen und der Rautenstruktur im Grill. Oder die von den Kunden gewünschte Lackfarbe Hyacinth-Rot für verkappte Feuerwehrler. Los gehts bei 36.990 Euro Basispreis.

Da sind aber sicherlich noch nicht die neuen Luxussitze für die hinteren Passagiere miteingerechnet. Die Chefsessel mit Klimatisierung, Liege- und Massagefunktion gibt es schon seit 2016 in China und bringen einen Hauch von S-Klasse in die V-Klasse. Ein Extra, das sich an die vielen Luxus-Shuttle-Betreiber richtet, die es mittlerweile auch in Deutschland gibt.

Auch der Marco Polo erhält eine Erneuerung

Ebenfalls runderneuert kommt das Wohnmobil auf Basis der V-Klasse. Sowohl optisch als auch technisch. Und wetten, dass der starke Motor hier besonders gefragt sein wird? Der Marco Polo ist nämlich ein echtes Lifestyle-Gerät. So erfolgreich, dass die Ausstatter von Westfalia sogar ihre Produktionskapazitäten erhöhen mussten, um der erhöhten Nachfrage Herr zu werden. Vom reinen Probesitzen her können wir bestätigen: Der Marco Polo bleibt ein cooles Understatement-Reisemobil.

Cooles Understatement: Der runderneuerte Marco Polo.

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Rudolf Bögel

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