Brandgefährlich

Auch VW verzichtet auf neues Kältemittel 

Nach Daimler hat sich auch Volkswagen gegen das neue Kältemittel R1234yf für Klimaanlagen ausgesprochen.

„Das richtige Kältemittel ist CO2. Das brennt garantiert nicht. Bis das kommt, verwenden wir das bewährte Mittel R134a weiter", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piech laut „Automobilwoche“ in einem Interview mit „Auto Bild“.

Damit wächst die Front der Autohersteller, die zunächst weiter auf klimaschädliches Tetrafluorethan (R134a), das ab 2017 für Neufahrzeuge verboten ist.

Klimakiller? Was es aus dem Auspuff bläst

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Daimler hatte vor wenigen Wochen nach einem Crash-Test bekanntgegeben, auf R1234yf zu verzichten, da es sich bei einem Unfall entzünden kann und giftige Flusssäure freisetzt. Auch Kia und Mazda haben inzwischen bei einigen ihrer Modelle einen entsprechenden Rückzieher gemacht.

Seit Januar 2011 ist EU-weit die Einführung eines umweltfreundlichen Kältemittels für Klimaanlagen neuer Autos vorgeschrieben. Der Verband der Automobilindustrie hatte sich schon 2010 für das chemische Kältemittel 1234yf als Ersatz für das klimaschädliche R 134a entschieden.

Auf die Brandgefahr des chemischen Mittels R1234yf hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hingewiesen. 

ampnet/jri

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