Meriva: Nach allen Seiten offen

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Erleichtern das Einsteigen hinten: Gegenläufige Fonttüren mit großem Winkel.

Seit 2003 hält der erste Meriva die Position eins im Segment mit rund einer Million verkauften Exemplaren in Europa, davon 300 000 in Deutschland.

Um weiter dort oben zu bleiben, muss jetzt der Neue größer, flexibler, schöner und wertiger werden als sein Vorgänger. Der aktuelle Opel Meriva, der ab 12. Juni in Deutschland zu Preisen ab 15 900 Euro bei den Händlern stehen soll, geriet der Rüsselsheimer Mannschaft sogar so groß, dass sie ihn nicht nur am Citroen C 3 Picasso, den Kias Venga oder Soul oder dem Nissan Note messen, sondern auch gleich Golf Plus- und Skoda Roomster- Kunden ins Visier nehmen. Er legt nicht nur bei der Größe und bei der Wertigkeit zu, er verbessert sogar noch das 2003 als vorbildlich gerühmte Maß an Flexibilität. Ob er auch attraktiver geworden ist, liegt im Auge des Betrachters. Zumindest wirkt er nicht mehr so ernst und sachlich wie die erste Ausgabe, sondern zeigt jetzt das typische Opel-Gesicht, wirkt schneller, steht breiter und satter auf der Straße.

Familiengesicht: Optisch orientiert sich der neue Meriva an seinen großen Brüdern Astra und Insignia.

Beim Thema Türen hat sich Opel für den Meriva sowieso etwas Besonderes einfallen lassen mit den gegenläufig öffnenden Türen. Nur zwei heutige Autos setzen ein solches Türkonzept ein: das Londoner Taxi und der Rolls Royce Phantom. Bei beiden geht es um den bequemen Einstieg der Fahrgäste. Das zeigt sich auch beim Meriva. Man setzt sich einfach hin und muss sich nicht auf den Rücksitz winden. Auch das Beladen, zum Beispiel mit Kindersitz und Junior, geht entschieden leichter vonstatten. Stehen beide Türen offen, geben sie den Blick frei in den völlig neu gestalteten Innenraum, der in der Tat erheblich wertiger und außerdem großzügiger wirkt als der des Vorgängers. Insgesamt hat Opel 32 Ablagen eingebaut, einige davon in einem innovativen, verschiebbaren und umbaubaren Schienensystem. Die beiden äußeren Sitze der hinteren Sitzbank lassen sich verschieben und in der Neigung verstellen, so dass die hinteren Passagiere es fast besser treffen als die vorn.

Seitenaufprall im ADAC-Crashversuch

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Die Sitze lassen sich jetzt mit einem Handgriff umklappen, so dass eine ebene Ladefläche entsteht. So lässt sich die Kofferraum von 400 auf bis zu 1500 Liter erweitern. Den Meriva bietet Opel zunächst mit drei 1,4-l-Benzinern zwischen 100 und 140 PS an. Dazu gesellen sich noch zwei Diesel mit 75 und 100 PS. Bei der 120-PS-Benzin- Variante ist die Kombination von Motor und Getriebe harmonisch, sogar harmonischer als die Kombination des stärkeren Motors mit dem Sechs-Gang-Getriebe.

Wirkt hochwertiger: Das neue Cockpit im typischen Opel-Stil

Die sehr gute Übersichtlichkeit von der erhöhten Sitzposition aus wird nur durch die C-Säulen nach hinten ein wenig eingeschränkt. Die Schaltung liegt griffgünstig; die Gänge lassen sich sanft einlegen. Der Federungskomfort ist gut. Auch kurze Stöße hört man mehr als dass man sie fühlt. Alles in allem erweist sich der Meriva als ein handliches Auto, das Freunde am Fahren vermittelt, wenn man es nicht gerade auf einen Spurt angelegt hat. Den Meriva bietet Opel in drei Ausstattungsvarinaten: Selection, Edition und Innovation. Der teuerste Meriva, der 1.7 CDTI Ecotec mit Sechs-Stufen- Automatik steht mit einem Basispreis von 23 050 Euro in der Liste.

osw.

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