Mehr Sport: Nissan Gripz spinnt Crossover-Idee weiter

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Nissans Designstudie Gripz hat das Format des Juke, ist aber deutlich sportlicher und aggressiver gezeichnet. Foto: Thomas Geiger

Der Gripz von Nissan ist ein seltsames Gefährt. Weder ein klassischer Geländewagen, noch ein Rennbolide. Die Studie erinnert eher an ein Buggy für die Wüste. Mit ungewöhnlichen Gimmicks aus dem Radsport.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Nissan spinnt die Idee seiner Crossover-Fahrzeuge weiter und zeigt in Frankfurt eine eigenwillige Mischung aus Sport- und Geländewagen: Gripz heißt die Designstudie, die der Hersteller auf der Internationalen Automobilausstellung IAA(Publikumstage: 17. bis 27. September) enthüllt hat.

Der aufgebockte Gripz, der auch hinten zwei Sitze bietet, hat mit seinen 4,10 Metern Länge in etwa das Format des Nissan Juke, ist aber deutlich sportlicher und aggressiver gezeichnet. Außen erinnert er mit 22-Zoll-Rädern und hoher Bodenfreiheit an einen Buggy für Wüstenrennen. Innen zitieren die Designer bei Materialauswahl und Gestaltung Hightech-Fahrräder aus Karbon. Beim Radsport haben sich die Designer auch ein besonderes Gimmick für die Studie abgeschaut: So wie viele Biker ihren Ritt mit einer Helmkamera aufzeichnen, filmt der Gripz seine Fahrt mit Scheinwerfer-Kameras.

Deren Bilder kann der Fahrer mit seinen Freunden etwa in sozialen Netzwerken teilen. Während Design und Ausstattung allenfalls als überzeichnete Vision für die Nachfolge von Juke und Qashqai gelten können, ist der Antrieb der Studie vergleichsweise bodenständig: Das Showcar nutzt laut Nissan den 81 kW/110 PS starken E-Motor des Leaf, und anstelle der Batterie einen Benzinmotor, der über einen Generator den nötigen Strom liefert.

Webseite der IAA

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