Luxus mit Speed: Mercedes S-Klasse mit 800 PS

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Brabus verspricht für den rund zwei Tonnen schweren Luxusliner Fahrleistungen wie bei einem Supersportwagen: Auf Tempo 100 beschleunigt die Limousine in 3,9 Sekunden, 200 km/h sind nach 10,3 Sekunden erreicht.

Eine Mercedes S-Klasse mit 588 kW/800 PS hat der Tuner Brabus vorgestellt. Die aufgerüstete Limousine fährt mit einem Zwölfzylinder-Motor, dessen Hubraum von 5,5 auf 6,3 Liter erweitert wurde.

800 PS und ein maximales Drehmoment von 1100 Newtonmeter (Nm) lassen den Mercedes S 600 in der jüngsten Brabus-Spezifikation nicht nur zur leistungsstärksten Luxuslimousine der Welt werden.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h – elektronisch begrenzt –präsentiert sich der exklusive Viersitzer Brabus SV12 R Biturbo 800 auch als der schnellste Luxusliner. Zur Höchstleistung kommt beim SV12 R Biturbo 800 ein Designeranzug mit maßgeschneiderten Rädern bis 21 Zoll Durchmesser, einer Hochleistungsbremsanlage und kundenspezifischer Interieurveredelung bis zum Multimedia-System mit Apple-Komponenten.

Der Hubraum des V12, der normalerweise die aktuellen Mercedes 600 Modelle antreibt, wird von 5,5 auf 6,3 Liter Hubraum erweitert. Dazu dienen eine Spezialkurbelwelle mit längerem Hub, feingewuchtete Pleuel und Kolben mit größerem Durchmesser sowie größere Zylinderbohrungen. Zusätzlich wird das Innenleben des Motors mit Sportnockenwellen und strömungsoptimierten Zylinderköpfen modifiziert.

Die neue Brabus S-Klasse kostet ab 270 000 Euro. Für Besitzer eines S600 oder S65 AMG schlägt allein der Motorumbau mit rund 107 000 Euro zu Buche.

Eine komplette Neuentwicklung für die Platzverhältnisse im Motorraum der S-Klasse ist die Luftansaugung, die über ein spezielles System aus Kohlefaser mit Frischluft versorgt wird. Ebenfalls neu konzipiert wurde hat Brabus das Biturbo-System mit zwei Spezialkrümmern mit integrierten Turbinengehäusen und Hochleistungsladern sowie vier wassergekühlten Ladeluftkühlern. Die Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit Sportkatalysatoren und vier Endrohren im charakteristischen Brabus-Design wirkt leistungsoptimierend und betont den Motorklang. Eine neu kalibrierte Motorelektronik sorgt nicht nur für eine beispielhafte Leistungsentfaltung, sondern auch für die Einhaltung der Euro5-Abgasnorm. Das SV12 R Biturbo 800-Triebwerk produziert 588 kW / 800 PS bei 5500 Umdrehungen pro Minute (U/min) und ein maximales Drehmoment von 1420 Nm, das bereits ab 2100 Touren verfügbar ist. Im Auto wird dieser Wert elektronisch auf 1100 Nm limitiert. Die Kraftübertragung erfolgt über ein verstärktes Fünfgang-Automatikgetriebe. Auf Wunsch gibt es ein Hochleistungsdifferenzial mit 40 Prozent Sperrwirkung.

Luxusliner: Brabus baut Mercedes S-Klasse mit 800 PS

Die 100-km/h-Grenze durchstößt der Brabus nach 3,9 Sekunden; Tempo 200 wird nach 10,3 Sekunden erreicht. Um diese Fahrleistungen jederzeit sicher genießen zu können, rüstet Brabus auch bei Fahrwerk, Bremsen und Aerodynamik kräftig auf. Der Biturbo 800 kann mit Monoblock-Rädern von 19 bis 21 Zoll Durchmesser gefahren werden. Als maximale Variante stehen in den Dimensionen 9Jx21 auf der Vorderachse und 10.5Jx21 hinten in vier Designs zur Verfügung.

Für das Active Body Control-Fahrwerk entwickelte Brabus eine Variante, mit der die Karosserie um rund 15 Millimeter tiefer liegt. Die Brabus-Hochleistungsbremsanlage mit Zwölf-Kolben-Aluminium-Festsätteln und 380 x 36 Millimeter großen, innenbelüfteten und gelochten Scheiben vorne sowie 355 x 28 Millimeter Scheiben und Sechs-Kolben-Aluminium-Festsätteln an der Hinterachse gehört zum High Tech-Paket.

Die aufgerüstete Limousine fährt mit einem Zwölfzylinder-Motor, dessen Hubraum von 5,5 auf 6,3 Liter erweitert wurde.

Die neue Frontschürze reduziert den Auftrieb an der Vorderachse. Der große zentrale Lufteinlass optimiert die Kühlung von Motor und vorderen Bremsen. Eine zusätzliche aerodynamische Optimierung stellt die Frontspoilerlippe aus Sicht-Carbon dar, die an der Unterseite der Frontschürze fixiert wird. Außerdem gibt es maßgeschneiderte Aluminium-Sportkotflügel, die die vorderen Serienteile ersetzen. Ein Luftauslass aus Sicht-Carbon prägt die Optik ebenso wie die Spange mit eingelassenem Brabus-Signet und integrierten LED-Leuchten. Für die Optimierung des Luftstroms an den Seiten des Fahrzeugs wurden die Schwellerverkleidungen modelliert. Das Aerodynamikkonzept wird durch die Heckspoilerlippe, die auch in einer Sicht-Carbon Version erhältlich ist, und die Heckschürze mit zentralem Reflektor und maßgeschneiderten Ausschnitten für die Vierrohr-Sportauspuffanlage komplettiert.

(ampnet/Sm)/dpa

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