Mann in der Autobahnkapelle eingesperrt

Schutz in der Autobahnkapelle

Kirchheim - Ein Tourist hat am Montagmorgen einen Hilferuf aus der Autobahnkapelle Kirchheim abgesetzt. Der Reisende hatte dort am Sonntagabend während der sturzbachartigen Niederschläge Schutz gesucht.

Am Montagmorgen gegen 7.37 Uhr ging auf der Leitstelle des Bad Hersfelder Landratsamtes der Anruf des Eingeschlossenen ein, der gegenüber dem Diensthabenden darum bat, aufzuschließen, damit er seine Reise fortsetzen könne.

Der Leitstellen-Disponent rief die Frühschicht des SVG-Rasthauses an. Darauf eilten Rasthaus-Mitarbeiterin Melanie Harthaus und eine Kollegin zur Kapelle und befreiten den sichtlich aufatmenden Pechvogel.

Der Mann, von dem lediglich bekannt ist, dass er Englisch sprach, setzte sich erst einmal auf die Bank vor dem Rasthaus. Das Angebot der Mitarbeiterinnen, im Rasthaus erst einmal zu duschen und zu frühstücken lehnte der Reisende jedoch ab.

Offenbar wurde der Mann Opfer eines Versehens. Gewöhnlich kontrollieren die Mitarbeiterinnen des Rasthaus noch einmal das Innere des kleinen Kirchleins, bevor sie über Nacht die Tür verschließen. Während des Regens hat das die Mitarbeiterin diesmal aber nicht getan.

Das könnte Sie auch interessieren

Viele Tote bei Anschlägen von IS und Taliban in Afghanistan

Viele Tote bei Anschlägen von IS und Taliban in Afghanistan

Bremer Freimarkt: Der Freitagabend

Bremer Freimarkt: Der Freitagabend

Bremer Freimarkt: Der Freitagabend

Bremer Freimarkt: Der Freitagabend

Messer-Attacke in München - Bilder vom Polizeieinsatz

Messer-Attacke in München - Bilder vom Polizeieinsatz

Meistgelesene Artikel

Verbrauche ich weniger Sprit, wenn der Tank nicht voll ist?

Verbrauche ich weniger Sprit, wenn der Tank nicht voll ist?

Bald ist Premiere: Audi teasert neuen A7 Sportback

Bald ist Premiere: Audi teasert neuen A7 Sportback

Dieser Zebra-Streifen rettet Leben - Jeder würde sofort abbremsen

Dieser Zebra-Streifen rettet Leben - Jeder würde sofort abbremsen

Handy, Rettungsgasse & Co: Ab heute gelten härtere Strafen

Handy, Rettungsgasse & Co: Ab heute gelten härtere Strafen

Kommentare