Selbstfahrender Minivan

Das Google-Auto ist jetzt ein Chrysler Pacifica

Chrysler Pacifica Hybrid Minivan
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Erste Fotos vom Chrysler Pacifica Hybrid Minivan. Die Google-Tochter Waymo hat gemeinsam mit Fiat Chrysler den Pacifica Hybrid entwickelt und mit selbstfahrender Technologie ausgestattet.   
Chrysler Pacifica Hybrid Minivan
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Der Chrysler Pacifica Hybrid Minivan ist nun mit zahlreichen Sensoren und Telematiksystemen ausgestattet.
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Der Chrysler Pacifica Hybrid soll mit Google-Technik völlig autonom fahren. 
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Tests werde es in den Bundesstaaten Kalifornien, in Michigan und in Arizona geben.
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Mit einer Flotte von 100 Fahrzeugen testet nun die Google Tochter Waymo den Chrysler Pacifica Hybrid Minivan.

Vergangene Woche erst hatte Google verkündet, dass die Tochterfirma Waymo das Self-Driving Car Project übernimmt. Nun gibt es die ersten Fotos von einem selbstfahrenden Prototyp.

Waymo und Fiat Chrysler haben gemeinsam 100 Minivans des Modells Chrysler Pacifica Hybrid zu selbstfahrenden Autos umgebaut.

In der Flotte steckt nun Googles Roboterwagen-Technik. Um den Pacifica Hybrid für die vollständig selbstfahrende Technologie von Waymo zu optimieren, mussten technische Änderungen an den Elektro-, Antriebsstrang-, Chassis- und Struktursystemen des Minivans durchgeführt werden.

Googles neue Tochter für die Entwicklung selbstfahrender Autos, Waymo, testet nun die hundert Minivans von Chrysler. Mit dem Chrysler Pacifica "lernen wir, wie Leute jeden Alters, jeder Größe und jede Gruppe von Leuten unsere Selbstfahrtechnik ausprobiert", erklärte Waymo-Chef John Krafcik. 

Tests werde es in den Bundesstaaten Kalifornien, in Michigan und in Arizona geben. Der US-Autobauer Fiat Chrysler arbeitet seit Mai beim autonomen Fahren mit Google zusammen.

Die Google-Mutter Alphabet hatte die Gründung von Waymo erst in der vergangenen Woche mitgeteilt. Google arbeitet seit 2009 an selbstfahrenden Autos. Presseberichten zufolge will Waymo sich von der Produktion eigener Autos verabschieden und stattdessen mit Automobilherstellern kooperieren. Das Unternehmen wollte sich dazu bislang nicht äußern. Am selbstfahrenden Auto arbeiten viele Autohersteller und Technologiefirmen - Google ist damit bislang am weitesten. Google hat sogar schon eine Klebefalle für Fußgänger patentieren lassen.

Verführen selbstfahrende Autos zum Sex?

Experten befürchten, dass diese autonome Technik nun eine neue Gefahrenquelle schafft: Ablenkung durch Sex im Auto.

Schlaue Beifahrer: Assistenzsysteme im Auto

Assistenzsysteme im Auto
Nachtsichtassistent: Mit Infrarot- oder Wärmebildkameras arbeitende Systeme erzeugen ein Abbild von Menschen oder Tieren im Vorfeld des Fahrzeugs und zeigen sie auf einem Display an: Gefahrensituationen lassen sich dadurch früher und besser erkennen. Sie sind bisher selten (3 Prozent) in Fahrzeugen verbaut und werden nur von jedem zweiten Besitzer (52 Prozent) genutzt. © Getty Images/Hemera via CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Tempomat: 48 Prozent der Autobesitzer in Deutschland verfügen über einen Tempomat. 81 Prozent von ihnen nutzen dieses Assistenzsystem auch. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Navigationssystem: 44 Prozent haben dazu ein Navigationssystem in ihrem Auto – und fast alle (97 Prozent) nutzen es auch. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Auffahrwarner, Notbremssystem oder bremskraftverstärkender Bremsassistent: In 38 Prozent der Autos sind diese Bremsassistenzsysteme verbaut, und 56 Prozent der Besitzer nutzen sie auch. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Berganfahrhilfe: 19 Prozent der Autofahrer haben ein System an Bord, das das ungewollte Zurückrollen am Berg verhindert. 73 Prozent nutzen diesen Helfer auch.  © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Dynamisches Licht: Je nach Ausstattung wird zum Beispiel die Leuchtweite reguliert und die Scheinwerfer zu jeder Zeit auf die Straße gerichtet – auch in Kurven oder bei Abbiegevorgängen. Zwar ist dieses Assistenzsystem bisher nur in den Pkw von 17 Prozent der deutschen Autobesitzer verbaut, bei diesen aber kommt es bereits gut an – mehr als drei Viertel (77 Prozent) nutzen es. © Getty Images/Top Photo Group RF/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Spracherkennung: Jeder zehnte Autofahrer in Deutschland (9 Prozent) verfügt bereits über ein Auto, das auf Sprache reagiert. Davon macht allerdings gerade einmal die Hälfte (49 Prozent) tatsächlich Gebrauch. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Einparkassistenten: Acht Prozent der deutschen Autofahrer besitzen einen Wagen, der selbstständig einparken kann. Doch gerade einmal 53 Prozent derjenigen geben an, sich von ihrem Auto in die Parklücke befördern zu lassen. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Abstandstempomat: Mit einem automatischen Distanzregler könnten sechs Prozent der Autofahrer den Abstand zum Vordermann automatisch einhalten. Nur 57 Prozent nutzen ihren Distanzregler. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Spurwechselassistent: Setzt der Autofahrer den Blinker, warnt der Spurwechselassistent vor herannahenden Fahrzeugen auch wenn diese sich im toten Winkel befinden. Noch ist das System nicht sehr verbreitet, nur fünf Prozent der Autobesitzer in Deutschland haben einen Spurwechselassistenten – aber zwei Drittel (65 Prozent) nutzen ihn. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt
Assistenzsysteme im Auto
Das Head-up-Display projiziert wichtige Daten und Hinweise direkt in die Frontscheibe bzw. das Sichtfeld des Fahrers, ohne dass dieser seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden muss. Dieses Anzeigesystem wird von mehr als der Hälfte (55 Prozent) der Besitzer genutzt, ist bisher aber eher selten (2 Prozent) in Fahrzeugen in Deutschland verbaut. © Getty Images/iStockphoto/ CosmosDirekt

AFP/ml

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