Knackig mit 350 PS

Ford Focus RS: Bringt Sportspaß in den Alltag

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Testete das neue Sport-Spaß-Mobil auf der Rennstrecke: Autor Uwe Fajga mit dem Ford Focus RS.

Er ist der neue Supersportler von Ford: der Focus RS. Der 350 PS starke Kompaktsportler mit dem 2,3-Liter EcoBoost-Turbobenziner ist sowohl alltags- wie auch rennsporttauglich.

Neben serienmäßigem Allradantrieb hat er zahlreiche technische Neuerungen an Bord. Im März steht der neue Focus RS ab 40.000 Euro bei den Händlern. Unsere Eindrücke des neuen Spaßmobils aus Köln:

Optik

Der RS (steht für Rallye-Sport) wirkt nicht mehr so wuchtig und prollig wie sein Vorgänger. Mit den großen schwarzen Lufteinlässen und Sicken, den blauen Bremssätteln unter den 19-Zoll-Spezialfelgen, sowie den armdicken beiden Endrohren und dem großen Dachspoiler ist der neue RS ein Hingucker – vor allem in der („löwen“-)blauen Metalliclackierung.

Interieur

Hoher Wohlfühlfaktor schon beim ersten Sitztest: Der Innenraum ist sportlich elegant mit blauen Ziernähten am handlichen Sportlenkrad und den (optionalen) Recaro-Sportsitzen. Schick sind die kleinen Zusatzinstrumente mit Ladedruckanzeige und Öltemperatur über dem 8-Zoll-Touchscreen. Das Platzangebot und Kofferraumvolumen bis 1045 Liter in dem 4,30 Meter langen Fünftürer ist großzügiger als im herkömmlichen Focus.

Technik

Der jetzt 350 PS starke RS mit dem 2,3-Liter-EcoBoost-Turbobenziner aus dem neuen Ford Mustang erhielt neben einem strafferen Fahrwerk und direkteren Lenkung sowie einer steiferen Karosserie einen innovativen Allradantrieb. Besonderheit: Jedes Hinterrad hat eine separate Kupplung. Durch separate Kraftverteilung wurde bei unseren Testfahrten gerade in Kurven eindrucksvoll ein Untersteuern minimiert und ein höheres Ausgangstempo ermöglicht.

Schmankerl

Der neue RS besitzt vier Fahrprogramme, die per Knopfdruck aktivierbar sind. Neben Normalbetrieb gibt’s den Sportmodus, bei dem unser RS beim Tritt aufs Gaspedal nicht nur lossprintet, sondern aus den beiden Endrohren auch lautstark brabbelt und sprotzelt wie einst der legendäre 8-Zylinder-Mustang.

Knackiges Hinterteil mit Spoiler und armdicken Endrohren.

Für den Einsatz auf der Rennstrecke gibt’s den Track-Modus und erstmals in einem Serienfahrzeug sogar eine Driftfunktion für kontrollierte Heckschwenks. Maximalen Fahrspaß ermöglicht zudem ein zuschaltbarer Launch-Control-Modus beim Anfahren: Vollgas geben, ersten Gang kommen lassen und mit bis zu 440 kurzfristig sogar 470 Nm Drehmoment beschleunigt das Triebwerk unseren 1529 Kilo leichter Supersportler in nur 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, bei 266 km/h ist Schluss. Der Normverbrauch von 7,7 Liter ist bei flotterer Fahrweise freilich Utopie. Wir kamen im Schnitt auf 11,6 Liter, doch in dem RS fällt Zurückhaltung beim Gas geben äußerst schwer.

Fazit

Der neue Focus RS ist ein Wolf im Schafspelz, ein vom Alltagsauto zur echten Rennsemmel getrimmtes Spaßmobil, das Konkurrenten wie dem Golf R oder dem Opel Astra OPC das Fürchten lehren dürfte.

Erster Eindruck vom neuen Ford Focus

Video: Ken Block driftet im neuen Ford Focus RS


Ford Focus RS

Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford
Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford
Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford
Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford
Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford
Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford
Ford Focus RS 2016 mit 350 PS.
Im Driftmodus: der neue Ford Focus RS mit 350 PS. © Ford

Uwe Fajga

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