Ford-Fahrspaß für Familien

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Vorteil Schiebetür: Von den Versuchsfamilien im Vorfeld waren diese beim Grand C-Max ausdrücklich erwünscht.

Wo steht eigentlich geschrieben, dass sich platzbedürftige Familien mit Kindern in klobigen, kastenförmigen Großraumfahrzeugen fortbewegen müssen? Nirgends, meint Ford.

Auf Basis des künftigen Focus (kommt im Frühjahr 2011) zeigen die Kölner, wie dynamische Mini- Vans mit erhöhter Sitzposition aussehen. Der C-MAX als flotter Fünfsitzer mit nach hinten coupéhaft abfallender Dachlinie. Der Grand C-Max mit verlängertem Radstand, Schiebetüren hinten und bis zu sieben Sitzen. Ab 13. November soll das dynamische Duett von Ford die Mini-Van-Szene kräftig aufmischen – mit günstigen Preisen ab 18 600 (C-MAX) und 20 100 Euro (Grand CMAX).

Gewöhnungsbedürftig: Bedienelemente und ein eigenwilliger Materialmix an der Mittelkonsole.

Seinen sportlichen Anspruch unterstreicht der CMAX vom ersten Moment an: Wie ein Straßenrenner startet er auf Knopfdruck. Dazu eine überarbeitete Hinterachse mit breiterer Spur, elektronische Drehmomentverteilung vorne an den Antriebsrädern und eine äußerst präzise, rein elektrische Servolenkung, die neben agiler Steuerarbeit gegen Aufpreis einen Parkassistenten möglich macht – das bringt auf kurvigen Landstraßen tatsächlich jede Menge Fahrspaß. Auf der Habenseite verbuchen beide Ford-Vans außerdem eine ausgezeichnete Motorenpalette mit vier Benzinern (105 bis 182 PS) und fünf Dieseln Ford-Fahrspaß für Familien Eltern und Kinder kommen in C-MAX und Grand C-MAX auf ihre Kosten (95 bis 163 PS). Den brandneuen 1,6-Liter-„EcoBoost“- Benzinmotor mit 150 PS gibt es für beide Mini-Vans bis Ende 2010 im Sonderangebot: Samt 6-Gang-Getriebe für 500 statt später 1000 Euro Aufpreis im Vergleich zum bekannten 125 PS-Aggregat. Der neue EcoBoost entwikkelt schon bei erstaunlich maximales Drehmoment – ein Phänomen, wie man es bisher eher von Dieselmotoren her kennt. Den Schritt von bisher einem zu nunmehr zwei kompakten Familien-Vans begründet Ford mit der steigenden Bedeutung des sogenannten C-Segments (umgangssprachlich „Golf-Klasse“).

Während heute schon jedes vierte verkaufte Auto ein Kompaktwagen ist, soll der Anteil laut Prognosen bis 2013 auf die Hälfte aller Fahrzeuge weltweit ansteigen. Da erscheint es nur logisch, neben dem sportlicher geschnittenen C-MAX den geräumigeren Grand C-MAX wahlweise auch als Siebensitzer anzubieten.

Wer auf Kofferraum verzichtet und die volle Zahl an Sitzplätzen benötigt, zahlt 700 Euro Aufpreis (zusätzlich zu den 1500 Euro Mehrkosten für den Grand C-MAX). Der Mittelsitz der Rücksitzbank lässt sich raffiniert zur Seite einklappen, so dass die praktischen Schiebetüren und der freie Mittelplatz den Einstieg ganz nach hinten erleichtern.

Der Grand C-MAX ist etwas höher als der C-MAX, sein um 14 cm längerer Radstand zwischen den Achsen ermöglicht mehr Innenraum. Bis zur mittleren B-Säule zwischen Fahrer- und Schiebetüre sind die beiden Mini-Vans identisch. Deshalb stören bei beiden Modellen Details wie gewöhnungsbedürftige Bedienelemente oder ein eigenwilliger Materialmix an der Mittelkonsole. Vorbildliche Sitze trösten darüber ebenso hinweg wie die übrigen Pluspunkte des dynamischen Duetts von Ford. Sogenannte Kannibalisierung innerhalb der eigenen Modellpalette ist nicht zu befürchten: Die größeren Brüder S-MAX und Galaxy sind mindestens 40 cm länger und liegen 5000 bis 10 000 Euro über den beiden neuen MAX-Modellen.

Ralf Schütze

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