Erster Eindruck

Coole Kiste mit Pep - Fiat Doblò

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Der Fiat Doblò ist eine coole Kiste mit Pep.

Fiat hat seine „coole Kiste“, den Doblò, ziemlich aufgehübscht: Der Hochdachkombi mit dem riesigen Platzangebot wurde außen wie innen neu gestaltet.  Ab 17 600 Euro steht das Allzweckmobil nun bei den Händlern.

Käufer können zwischen zwei Radständen und zwei Dachhöhen wählen. Möglich sind bis zu 4000 Liter Laderaum oder bis zu sieben Sitze. Außerdem sind sechs sparsame Motoren von 95 bis 135 PS im Angebot.

Praktisch sind die seitlichen Schiebetüren beim Fiat Doblò.

Fakt ist: Der Doblò wirkt nach dem Facelift nicht mehr so bullig wie sein Vorgänger. Auffällig an der Frontpartie sind die neuen Stoßfänger, die aerodynamischere Motorhaube und die höherliegenden Scheinwerfer. Die Seitenblinker sind jetzt in die Außenspiegel integriert, auch die Heckscheinwerfer haben ein neues längliches Design erhalten. Äußerst praktisch zum Erreichen der hinteren Sitzreihe sind die seitlichen Schiebetüren. Gegen Aufpreis (1000 Euro) gibt es im Family-Paket zwei weitere, versenkbare Sitze in der dritten Reihe, die jedoch nur für Kinder geeignet sind.

Hinter der riesigen Heckklappe verbirgt sich schließlich ein schier unendlicher Stauraum für Einkäufe, Gepäck, Kinderwagen, Sportgeräte oder Kleinmöbel. Sogar Umzüge sind mit dem italienischen Raumwunder denkbar.

Die höher positionierten Sitze der zweiten Reihe lassen sich mit wenigen Handgriffen ganz umklappen bzw. sogar rausnehmen, sodass eine ebene Ladefläche entsteht. Der Kofferraum fasst 790 Liter, beim langen Radstand gar 1050 Liter. Durch das Umlegen der zweigeteilten Rückbank kann das Ladevolumen auf bis zu 3200 bzw. 4000 Liter erweitert werden.

Pfiffig und farbenfroh präsentiert sich das Cockpit.

Im Innenraum wurde u.a. die Armaturentafel neu gestaltet, allerdings sind die beiden Tachos eher klein geraten. Bei den Ausstattungsvarianten Pop und Lounge sind die Sitzstoffe grau, beige oder zweifarbig rot-schwarz. Praktisch sind die vielen Ablagen, vor allem das große breite Fach über den Köpfen von Fahrer und Beifahrer.
Neu im Doblò ist das Infotainment-System Unconnect mit einem optionalen 5,0-Zoll-Touchscreen bzw. einem Tom-Tom-Navi. Auch Smartphones können mit dem System gekoppelt werden. Die Basisversion hat zudem Bluetooth, USB- und AUX-Anschlüsse für externe Datenträger sowie eine Fernbedienung am Lenkrad.

Verbessert hat Fiat auch Fahrwerk, Lenkung sowie die Geräuschdämmung. Selbst auf holprigen Landstraßen sind wir kommod unterwegs, in Kurven wankt der flexibler Raumgleiter nicht. Im Stadtverkehr zeigt er sich flott und wendig und auf der Autobahn durchaus langstreckentauglich.

Motoren im Fiat Doblo

Der Fiat Doblò schleppt was weg: Unseren Autor beeindruckten vor allem die Staumöglichkeiten des Kombis.

Sechs Motoren stehen zur Auswahl: zwei 1,4-Liter-Turbobenziner mit 95 bzw. 120 PS (Preise ab 17 600 bzw. 21 350 Euro). Dazu gibt’s eine bivalente Variante „Natural Power“ mit 120 PS und CNG-Erdgas (Preis: ab 21 700 Euro). Die erwies sich als spritzig und antriebsstark, verbraucht allerdings im Schnitt rund fünf kg pro 100 km. Die Gesamtreichweite beträgt 625 km.
Daneben bietet Fiat den Doblò mit drei Dieselaggregaten mit 90, 105 sowie 135 PS an. Die entpuppten sich bei kurzen Fahrtests allesamt als sehr drehfreudig und agil – allerdings auch durstiger als angegeben: 6,5 bis 9,5 Liter/100 km schluckten die drei Diesel laut Bordcomputer. Die Startpreise für die Dieselmodelle liegen je nach Ausführung zwischen 19 600 und 24 850 Euro.

Der neue Fiat Doblo

Weltpremiere für den neuen Fiat Doblò

Uwe Fajga

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