Falschmeldung im Radio löst Verkehrschaos aus

Trier - Ein Radiosender hat gemeldet, dass ein LKW-Fahrverbot wegen Winterwetters an der Grenze zu Luxemburg aufgehoben sei, doch das war falsch. Es folgte ein Verkehrschaos.

Eine Falschmeldung im Radio hat am Freitagmorgen auf der Autobahn 64 nahe Luxemburg ein Verkehrschaos ausgelöst. Hunderte Lastwagen setzten ihre Fahrt in Richtung des Großherzogtums fort, nachdem ein Sender das Ende des witterungsbedingten Fahrverbots vermeldet hatte, wie die Polizei mitteilte. Tatsächlich aber war gegen 4.30 Uhr morgens nur der Verkehr von Luxemburg nach Deutschland freigegeben worden, nicht aber in umgekehrter Richtung.

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Durch Umleitungen über Bundesstraßen versucht die Polizei, die “chaotischen Verhältnisse“ zu entschärfen. Auf der A 64 und der B 51 mussten Verkehrsteilnehmer am Freitagvormittag weiter mit starken Beeinträchtigungen rechnen. Die drei Nachbarländer hatten am Donnerstagmittag wegen der massiven Schneefälle ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen verhängt und die Grenzen nach Deutschland für den Lkw-Verkehr dicht gemacht. Daraufhin hatten Hunderte Lastwagen auf Parkplätzen und Standstreifen der Autobahnen eine mehr als halbtägige Zwangspause einlegen müssen.

dapd

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