Sicher in den Urlaub

Fahrräder mit dem Auto transportieren - darauf müssen Sie achten

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Bevor Sie das Fahrrad auf den Träger schnallen und losfahren, sollten Sie einige Punkte beachten.

Das Wetter lädt wieder zu ausgiebigen Radtouren ein. Aber oft muss der Drahtesel zum Start gebracht werden. Mit diesen Tipps transportieren Sie Räder richtig.

Der Sommer zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite. Da wird es endlich Zeit für einen Ausflug ins Grüne – aber am liebsten mit dem Fahrrad. Leider sind viele schöne Strecken erst mit dem Auto zu erreichen. Aber glücklicherweise kann der Drahtesel mitgenommen werden. Beim Transport müssen Sie aber einiges beachten.

Heck- oder Dachträger: Was ist besser?

Die Wahl ob Heck- oder Dachträger hängt in der Regel von Ihren Vorlieben und den Anbaumöglichkeiten Ihres Autos ab. Allgemein lässt sich aber sagen, dass Sie vor dem Kauf eines Trägersystems dieses ausprobieren sollten.

Eberhard Lang von Tüv Süd erklärt, dass Heckträger prinzipiell leichter anzubringen sind. Außerdem könne man Sie besser beladen als ein Dachträger.

Beachten Sie das Gesamtgewicht

Egal ob Dach- oder Heckträger, vor dem Verstauen der Fahrräder sollten Sie sicherstellen, dass Sie das zulässige Gesamtgewicht Ihres Autos nicht überschreiten. Wie viel Gewicht für Ihr Auto erlaubt ist, können Sie Ihrem Fahrzeugschein entnehmen.

"Wichtig für den Dachgepäckträger ist die Dachlast", so Lang. Zur Berechnung müsse das Fahrzeugleergewicht vom zulässigen Gesamtgewicht abgezogen werden. "Die Differenz darf durch Insassen, Gepäck, Fahrradträger und Räder nicht überschritten werden."

Auch Interessant: Mit diesen fünf Tipps bekämpfen Sie die Langeweile im Stau.

Passen Sie Ihre Fahrweise an

Mit aufgeschnallten Fahrrädern können Sie nicht wie üblich fahren. Denn der Luftwiderstand ist erhöht und das Kurven- sowie Bremsverhalten verschlechtert sich. Deshalb rät der Tüv-Experte dazu, sich einem privaten Tempolimit zu unterwerfen. "Maximal 130 Kilometer pro Stunde (km/h) fahren", empfiehlt Land.

Darüber hinaus sollten Sie regelmäßig den festen Sitz von Rad und Träger kontrollieren. Denn Sie wollen bestimmt nicht, dass sich Ihre Fahrräder während der Fahrt selbstständig machen. Vermeiden Sie auch schnelle, ruckartige Fahrmanöver.

Beim Rückwärtsfahren oder bei einer Einfahrt in ein Parkhaus sollten Sie einkalkulieren, dass das Auto länger oder höher ist als gewohnt und dass die Parkassistenzsysteme möglicherweise nicht einwandfrei funktionieren.

Extra-Nummernschild bei Heckträgern

Vergessen Sie nicht, sich ein Wiederholungsnummernschild anzuschaffen, wenn der Heckträger Ihr Kennzeichen verdeckt. "Vor der Fahrt ins Ausland sollte man sich unbedingt über die dort geltenden Vorschriften informieren", empfiehlt Lang zudem. In manchen Ländern wie Italien oder Spanien muss die überhängende Ladung beispielsweise mit einer dort gültigen Warntafel gekennzeichnet sein.

Erfahren Sie hier, welche Regeln für Fahrradfahrer gelten.

Fahrrad richtig auf Heckträgern befestigen

Für den richtigen Halt fixieren Sie Ihr Fahrrad zunächst mit dem Rahmen an der Trägerstange. Anschließend zurren Sie die Reifen mit Schlaufen fest. Sichern Sie das Rad zusätzlich mit einem Kabelschloss und entfernen Sie Anbauteile wie Luftpumpe, Akku oder Körbe. Wichtig: Die Räder dürfen seitlich höchstens 40 Zentimeter über die Schlussleuchte hinausragen, die maximale Breite beträgt 2,55 Meter.

Für einen Heckträger benötigt Sie eine Anhängerkupplung an Ihrem Auto. Auf dieser können Sie den Träger befestigen. Darüber hinaus ist eine Beleuchtungsanlage Pflicht.

Fahrräder auf dem Dach transportieren

Für den Transport mit einem Dachgepäckträger benötigt Ihr Auto eine Dachreling oder ein vom Autohersteller empfohlenes Trägersystem. Rad und Träger dürfen dabei die zulässige Dachlast nicht überschreiten. Tipp: Legen Sie eine Decke auf das Autodach, wenn Sie den Träger montieren. Dadurch vermeiden Sie Kratzer.

Beachten Sie sorgfältig die Anleitung des Herstellers, wenn Sie den Gepäckträger montieren. Stellen Sie sicher, dass alle Bauteile fest am Auto angebracht sind und verzurren Sie die Fahrräder so, dass sie dem Fahrtwind standhalten.

Lesen Sie hier, wofür das "E" auf Kennzeichen steht.

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Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

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Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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