Ein richtiger Schatz

Dieses Kennzeichen ist über eine Viertelmillionen Euro wert - das ist der Grund

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Manche Kennzeichenkombinationen können richtig viel Geld bringen.

Immer wieder erzielen besondere Kombinationen in England hohe Verkaufspreise. Aber dieses Nummernschild hat dazu noch eine lange Tradition.

Für viele Autofahrer haben Kennzeichen eine besondere Bedeutung. Einige verewigen sich mit ihren Initialen samt Geburtsdatum auf dem Nummernschild, andere wollen mit der Kombination auf dem Blechschild eine Botschaft verkünden. Viel Geld muss man dafür in Deutschland nicht zahlen.

Nummernschild für 271.000 Euro versteigert

In Großbritannien hingegen können besondere Kennzeichen richtig viel Geld kosten. Mehrmals im Jahr finden dazu Auktionen statt, die ausgefallene Kombinationen anbieten. Dabei gilt meistens: je weniger Zeichen drauf sind, desto teurer wird's.

So auch bei einer Auktion Ende Juni. Das Nummernschild "AJ1" erzielte unfassbare 243.000 Pfund – das entspricht rund 271.000 Euro. Allerdings soll bei diesem Kennzeichen nicht nur die Kombination ausschlaggebend für den hohen Preis gewesen sein. Wie das britische Portal Express berichtet, birgt das Nummernschild auch eine lange Tradition.

Lesen Sie auch: Mann gibt 150.000 Euro für ausgefallene Kennzeichen aus.

Kennzeichen "AJ1" fast 100 Jahre im Besitz der Polizei

Demnach wurde die Kombination erstmals am 6. Dezember 1907 registriert. Der erste Besitzer war Major Sir Robert Bowyer, damals Polizeichef der North Riding Constabulary – einem Vorgänger der North Yorkshire Police. Für fast hundert Jahre sei das Kennzeichen von der Polizei genutzt worden, bevor man sich für den Verkauf entschieden habe.

"Die historische Verbindung des 'AJ1'-Nummernschilds ist wichtig für North Yorkshire, aber das Kennzeichen hat einen beträchtlichen Wert, den man meiner Meinung nach besser ausgeben könnte", erklärte Julia Mulligan, North Yorkshire Police, Fire and Crime Commissioner dem Express.

Das Geld soll unter anderem dafür genutzt werden, den Memorial Garden im Zentrum des Hauptquartiers der North Yorkshire Police zu unterstützen. Zudem fließe ein Teil des Erlöses in unterschiedliche Projekte zur Förderung der Verkehrssicherheit.

Elf Millionen Euro für ein Nummernschild

Trotz der Viertelmillionen Euro für "AJ1", ist die Kombination nicht die teuerste in Großbritannien. Im Jahr 2008 zahlte ein Mann fast 490.000 Euro für das Nummernschild "F1". Verkaufen möchte er es wohl nicht mehr. 2018 habe er angeblich ein Angebot von rund elf Millionen Euro für das Kennzeichen bekommen und abgelehnt.

Auch interessant: Dafür steht das "E" auf Auto-Kennzeichen.

anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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